Gastbeitrag von Siska Brazda (Tierkommunikatorin)
Ein paar Worte vorab (von Diana)
Es gibt Texte, die erklären nicht viel und treffen trotzdem ganz tief.
Dieser hier ist so einer.
Siska ist Tierkommunikatorin, und ich kenne ihre Arbeit nicht nur „vom Hören“, sondern aus eigener Erfahrung: Ich habe selbst in Bezug auf meinen Hund und auch auf eine Katze mit ihr gearbeitet und ich kann sie wirklich von Herzen empfehlen.
Sie bringt nicht nur unglaublich viel Feingefühl mit, sondern auch Klarheit. Und genau diese Mischung macht ihre Arbeit so besonders: Sie ist sanft, aber nicht schwammig. Tief, aber nicht abgehoben. Und sie schaut hin, wo andere ausweichen.
Letztes Jahr hatte sie außerdem einen echten Wow-Moment: Sie durfte im ZDF Frühstücksfernsehen über Tierkommunikation berichten. ❤️
Wenn du sie dir anschauen willst, findest du sie hier:
Und jetzt kommt ihr Text. 💛

Hi, ich bin Siska (Siska Brazda) und begleite Menschen dabei, die Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse ihrer Tiere besser zu verstehen und dadurch auch sich selbst.
Ich vereine Tierkommunikation mit einer besonderen Mischung aus Empathie und tiermedizinischem Wissen: Ich habe vor über 30 Jahren den Beruf der Tierarzthelferin gelernt und lange mit großer Leidenschaft ausgeübt.
Wenn du dir gerade mehr Sicherheit, Verbindung oder Orientierung mit deinem Tier wünschst, kann meine Arbeit ein unglaublich schöner Weg sein.
➡️ Hier findest du mich:
Siskas Beitrag
Wenn Nähe sich nicht mehr nach Genuss anfühlt
In den letzten Wochen merke ich, wie angespannt mein Nervensystem ist. Ich bin schneller reizbar, dünnhäutiger, und Nähe fühlt sich manchmal nicht nach Genuss an, sondern nach zu viel.
Besonders dann, wenn meine Hunde Körperkontakt suchen, auf mir herumkrabbeln oder einfach nur da sein wollen. Normalerweise liebe ich das. Und gerade deshalb tut es mir in solchen Momenten leid.
Ein Umbruch im eigenen System
Was mir erst nach und nach bewusst wurde: Diese Phase hat nicht „einfach so“ begonnen. Ich stecke selbst in einem Umbruch.
Und mitten in diese Umbruchphase ist Berti gekommen. Ganz bewusst, ganz gewollt und trotzdem war mir am Anfang nicht klar, was das auf einer tieferen Ebene bedeutet.
Wenn Veränderung sichtbar wird
Mit Piwi hatte ich eine stabile Routine. Wir waren eingespielt, kannten unsere Abläufe, unsere stillen Übereinkünfte.
Dann kam Berti dazu. Ein junges, präsentes, forderndes Wesen, das Veränderung nicht nur begleitet, sondern sichtbar macht.
Und ja, ich habe Glück. Er hat ein wunderbares Wesen. Gleichzeitig weiß ich: Auch wenn es anders gekommen wäre, hätte mich diese Phase herausgefordert. Nicht wegen ihm, sondern weil mein System ohnehin in Bewegung war.

Mentale Stabilität ist nur ein Teil der Wahrheit
In meiner Arbeit und auch in vielen Texten über Mensch-Tier-Beziehung wird oft betont, wie wichtig mentale Stabilität für Tiere ist.
Dass sie unsere innere Sicherheit brauchen, unsere Ruhe, unsere Klarheit.
Und das stimmt.
Aber es ist nur ein Teil der Wahrheit.
Denn mentale Instabilität gehört genauso zum Alltag: Übergänge, Erschöpfung, innere Prozesse, Neuorientierung. All das sind keine Ausnahmezustände, sondern Teil eines lebendigen Lebens.
Echtheit trägt Beziehung
Was mir in dieser Zeit besonders wichtig geworden ist:
Dass es mir leid tut, wenn ich genervt bin, zeigt nicht, dass ich meinen Hunden schade.
Es zeigt, wie feinfühlig die Beziehung ist.
Hunde spüren nicht nur Reizbarkeit.
Sie spüren auch Beziehungssicherheit.
Und die entsteht nicht durch eine perfekt regulierte Fassade, sondern durch Echtheit.
Manchmal ist Liebe nicht Streicheln – sondern Bleiben.
Manchmal ist Liebe nicht das Streicheln und Genießen. Manchmal ist Liebe das ehrliche innere Eingeständnis:
Ich merke, es ist mir gerade zu viel und ich bleibe trotzdem da.
Für Hunde ist das oft stabiler als jede gespielte Ruhe.
Regulation beginnt mit Erlaubnis
Viele Menschen fragen an dieser Stelle, wie Regulation eigentlich funktioniert.
Meine Erfahrung ist: Regulation beginnt nicht immer mit Techniken.
Sie beginnt oft mit Erlaubnis.
Mit dem inneren Anerkennen dessen, was gerade ist, statt sich dafür zu verurteilen.
Nicht alles, was sich unruhig anfühlt, muss sofort gelöst werden.
Manches will zuerst gesehen werden.

Verstehen statt Druck: ein anderer Weg zur Entspannung
Ein Weg der Regulation kann auch über das Verstehen der eigenen Beziehung zum Tier gehen.
Wenn wir wahrnehmen, wie unsere Tiere uns erleben – nicht aus Angst oder Bewertung heraus, sondern aus Beziehung – dann kann sich im eigenen Nervensystem etwas entspannen.
Nicht, weil plötzlich alles ruhig ist, sondern weil Druck weicht.
Präsenz statt Perfektion
Diese Phase, in der ich gerade stecke, ist nicht bequem. Aber sie ist ehrlich.
Und sie erinnert mich daran: Unsere Tiere brauchen keine perfekten Menschen.
Sie brauchen präsente.
Auch dann, wenn Präsenz gerade bedeutet, die eigene Unruhe wahrzunehmen und trotzdem in Beziehung zu bleiben.

„Regulation beginnt nicht immer mit Techniken.
Sie beginnt oft mit Erlaubnis.“
Tierkommunikation ist nicht „Spuki-Spuki“
Weil Tierkommunikation immer noch so ein Thema ist, bei dem manche direkt innerlich die Augen verdrehen, hier einmal ein paar Infos:
Tierkommunikation ist nicht:
- irgendein „Ich lese mal kurz dein Tier wie ein Horoskop“-Ding
- eine Abkürzung, um Verantwortung abzugeben („Der Hund ist schuld“)
- ein Ersatz für Training, Tierarzt oder medizinische Abklärung
- „Beweise mir das!“ – Druck, Skepsis und Dauer-Rechtfertigung
Tierkommunikation kann sein:
- ein Gespräch, das Verbindung wieder herstellt
- ein Perspektivwechsel, wenn du festhängst
- ein Impuls, der die Dynamik zwischen dir und deinem Tier sichtbar macht
- ein Weg, um den Druck rauszunehmen – weil du wieder verstehst, was da eigentlich passiert
Und ganz ehrlich:
Viele Menschen glauben erst dann an Tierkommunikation, wenn sie selbst einmal erlebt haben, wie plötzlich etwas Sinn ergibt, das vorher nur Chaos war.
Nicht weil Magie passiert.
Sondern weil Beziehung tiefer ist, als wir manchmal mit dem Kopf erklären können.

Siska (Siska Brazda) ist Tierkommunikatorin und begleitet Menschen dabei, die Botschaften ihres Tieres besser zu verstehen – auf eine feinfühlige, klare und bodenständige Art.
Sie verbindet Tierkommunikation mit über 30 Jahren tiermedizinischer Erfahrung und unterstützt dich dabei, Beziehungssicherheit aufzubauen, Verhaltensfragen besser einzuordnen und dein Tier emotional tiefer zu verstehen.
Und ganz ehrlich: Genau wie in der Mensch-Tier-Beziehung ergeht es uns auch oft in unserem Business so.
Es gibt diese Phasen, in denen wir bleiben dürfen – obwohl uns der Umbruch etwas anderes einreden möchte.
Teste es selbst und erfahre mehr darüber
Wenn du beim Lesen gemerkt hast:
„Genau das passiert gerade bei uns (meinem Tier und mir).“
Dann darfst du dir Hilfe holen.
Siska bietet Tiergespräche und Begleitung in unterschiedlichen Formaten und Situationen an, damit du nicht im Grübeln bleibst, sondern wieder in Verbindung kommst:
Mythen & Vorurteile?! Wir klären auf.
Was genau ist Tierkommunikation?
Tierkommunikation ist ein feinfühliger Weg, um die Innenwelt eines Tieres besser zu verstehen: Bedürfnisse, Stress, Emotionen, Beziehungsthemen. Oft geht es dabei nicht um „komische Botschaften“, sondern um Klarheit und Verbindung.
Muss ich daran glauben, damit es funktioniert?
Nein. Du musst nichts „glauben“. Skepsis ist okay. Viele Menschen kommen nicht, weil sie überzeugt sind, sondern weil sie spüren: Ich will verstehen, was da los ist.
Ersetzt Tierkommunikation Tierarzt oder Training?
Nein. Tierkommunikation ersetzt keine medizinische Abklärung und kein Training. Sie kann aber eine wertvolle Ergänzung sein, besonders, wenn es um Beziehung, emotionale Dynamik, Stress oder Veränderungen geht.
Was, wenn ich Angst habe, „etwas falsch zu machen“?
Dann bist du wahrscheinlich genau der Mensch, der besonders viel richtig macht. Weil du überhaupt hinschaust. Und weil Beziehung nicht Perfektion braucht, sondern Präsenz.
Für wen ist ein Tiergespräch sinnvoll?
Für Menschen, die…
- das Verhalten ihres Tieres besser verstehen möchten
- sich Verbindung und Orientierung wünschen
- in einer Umbruchphase stecken (Umzug, neues Tier, Krankheit, Schwangerschaft, Stress)
- merken: „Ich bin nicht mehr in meiner Ruhe und ich will wieder in Beziehung kommen.“

Siska und Diana 2025 in Berlin

Ich (Diana) selbst hatte vor kurzem – für diesen süssen Fratz – Siskas wertvolle Arbeit in Anspruch genommen.
Für eine Reise ins Ausland. 10 Stunden Zug, vorherige Impfungen, neuer Hunde“Korb“, und ich kann dir sagen, es waren die entspanntesten Ferien aller Zeiten.
Ich wusste bescheid und mein Chico war bestens drauf vorbereitet und der Liebling der Familie.
Chico bei Oma und Opa in Deutschland
Umbrüche wie sie bei Siska passieren, bei 99% aller Selbständigen.
Ein Online-Business ist persönliches Wachstum, immer!
Meine (Diana) persönliche Geschichte kannst du hier nachlesen.
Hast du dich schon mal gefragt, was dein Tier denkt oder dir sagen will?





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