Du weisst nicht, welches Öl zu dir passt?
Mein Öle-Quiz fragt vier Sachen und schlägt dir eine Richtung vor. Zwei Minuten, gratis, du startest direkt.
Du hast angefangen. Vielleicht mit dem Starterset, vielleicht weil dir jemand was in die Hand gedrückt hat. Jetzt stehen sie da, und du greifst immer zu denselben zwei oder drei. Der Rest steht daneben und wird nicht weniger. Und irgendwo im Hinterkopf sitzt der Gedanke, dass du es eigentlich falsch machst, weil andere ja offenbar mit fünfzig Fläschchen hantieren.
Machst du aber nicht. Ich mach das schon seit Jahren, und bei mir sieht es eigentlich genauso aus. Ja.
Ich zeig dir mal mein Regal, ehrlich. Was leer wird, was stehen bleibt, und warum das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.
Wo bei mir tatsächlich Öle stehen
Nicht in einem hübschen Kästchen an einem Ort, sondern verteilt, und zwar da, wo ich sie halt brauche, weil ich sie sonst schlicht nicht benutze.
- Im Wohnbereich läuft jeden Tag der Diffuser. Das ist der eine Handgriff, der wirklich täglich passiert, und ich denk nicht mal drüber nach.
- Im Bad stehen die Öle für mein Gesicht.
- In der Küche stehen die fürs Kochen, fürs Putzen und zum Aromatisieren von Getränken.
- Im Schlafzimmer steht das, womit ich abends runterkomme.
- Und ja, sogar im Gartenhäuschen hab ich welche stehen.
Und das ist eigentlich schon das ganze Geheimnis, es geht gar nicht so sehr um die Frage, welches Öl wofür, sondern darum, wo es steht und ob ich aufstehen muss, um dranzukommen. Was ich holen muss, benutze ich halt nicht. So.
Die vier, die bei mir immer wieder leer werden
Das hier ist meine eigene Erfahrung und meine eigene Nutzung, also kein Rat und keine Empfehlung für dich. Ich schreib es trotzdem auf, weil sich die Frage «welche brauch ich wirklich» am ehesten daran zeigt, welche Flasche man tatsächlich nachbestellt.
- Teebaum. Steht bei mir im Bad und ist eigentlich dauernd leer.
- ClaryCalm, das ist mein absolutes Periodenöl. Da überleg ich schon lange nicht mehr, das ist bei mir einfach gesetzt.
- Zitrone, wie gesagt, Küche. Kochen, putzen, Getränke. Die geht bei mir am schnellsten weg.
- Purify. Das kommt bei uns immer dann zum Einsatz, wenn mein Mann mal wieder einen Splitter im Daumen hat, und ja, das passiert halt öfter, als man denkt.
Vier Fläschchen. Das ist nach Jahren das, was bei mir wirklich nachbestellt wird, und ich hab wirklich viele im Regal stehen. Genau.
Was bei mir stehen bleibt, und warum
Ganz banal die, die nicht gut riechen.
Es gibt Öle, die sind speziell. Die haben ja ihren Zweck, und man kauft sie mit den besten Absichten. Und dann macht man das Fläschchen auf, und der erste Gedanke ist schon, dass man das nicht jeden Tag im Wohnzimmer haben will. Die stehen dann da, seit Jahren.
Das ist kein Fehler von dir. Geruch ist kein Detail, sondern der ganze Punkt. Was du nicht gern riechst, benutzt du nicht, egal wie sinnvoll es wäre.
Du willst anfangen, ohne dich gleich entscheiden zu müssen welche du wirklich brauchst?
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Wie viel du davon wirklich brauchst
Du musst nicht jedes Öl regelmässig benutzen, nur weil es im Schrank steht, und ein Starterset ist keine Pflichtausstattung. Schau zuerst auf das, was du magst und wofür das konkrete Produkt vorgesehen ist. Eine bestimmte Zahl an Fläschchen würde ich dir dafür nicht vorgeben.
Ich selber hab damals schon alle gewollt, klar. Aber das hatte halt einen Grund: ich wollte als Beraterin wissen, wovon ich rede. Ich hab probiert, um meine Arbeit gut machen zu können. Das ist eine Berufsentscheidung gewesen, keine Alltagsentscheidung, und die musst du nicht nachmachen.
Wenn du also drei Öle regelmässig benutzt und der Rest steht rum, dann hast du nicht zu wenig Ahnung. Du hast einfach herausgefunden, was du brauchst. Genau.
Was ich nicht mehr mache
Am Anfang hab ich viel selbst gemacht. Peeling, Badesalz, Roll-Ons, das ganze Programm. Es hat Spass gemacht, und ich mach es eigentlich heute noch, wenn ich was verschenken will.
Aber im Alltag bin ich ehrlich faul. Wenn es das Fertige gibt und es taugt, dann kauf ich das Fertige. So ist das halt.
Ich sag das, weil im Netz sehr viele Anleitungen stehen und sehr wenig darüber, wie oft man sie wirklich macht. Wenn du deine Rezepte einmal ausprobiert hast und dann nie wieder, bist du nicht durchgefallen. Du hast bloss herausgefunden, dass du es lieber kaufst.
Der eine Unterschied nach ein paar Jahren
Es hat sich schon was verändert, ja, aber nicht so, wie ich das gedacht hätte.
Am Anfang hab ich überlegt, welches Öl ich jetzt nehmen könnte. Heute überleg ich gar nicht mehr, sondern der Griff geht von allein zum Regal. Wenn bei mir was ist, dann denk ich mittlerweile zuerst an meine Öletheke und nicht an die Apotheke. Auch das ist meine eigene Erfahrung und mein eigener Weg, und du musst ihn nicht teilen.
Das ist der ganze Unterschied, nicht mehr Wissen und nicht mehr Fläschchen, sondern ein Handgriff, der sich halt eingeschliffen hat. Genau.
Wenn du deine Öle sortierst, schau auch auf die Lagerhinweise. Ein Platz, an dem du ständig vorbeikommst, ist nicht automatisch der passende Aufbewahrungsort.
Dein Anfang für heute Abend
Nimm dir die Produkte vor, die schon da sind: Wofür sind sie vorgesehen, wie sollen sie gelagert werden und möchtest du sie überhaupt noch verwenden? Danach lässt sich das Regal sortieren, ohne gleich etwas nachzukaufen.
Das ist alles.
Dein Takeaway
Nicht das Wissen entscheidet, ob du deine Öle benutzt, sondern der Ort. Was du holen musst, benutzt du nicht. Für den Anfang reichen die zehn aus einem Starterset, alles darüber ist Luxus. Und wenn zwei Fläschchen seit Jahren voll dastehen, dann liegt das meistens am Geruch und nicht an dir.
Häufige Fragen zu ätherischen Ölen im Alltag
Was kann man mit ätherischen Ölen eigentlich machen?
Im Alltag vor allem vier Sachen: in den Diffuser für den Raum, in die Hautpflege, beim Putzen, und für ein Abendritual, das beim Runterkommen begleitet. Alles andere kommt später dazu oder gar nicht. Wichtig ist nicht die Menge an Möglichkeiten, sondern dass du eine davon wirklich regelmässig machst.
Wie viele ätherische Öle brauche ich wirklich?
Zehn. Also das, was in einem üblichen Starterset drin ist. Damit ist der Alltag abgedeckt. Alles darüber hinaus ist schön und macht Freude, aber es ist Luxus. Wer beruflich damit arbeitet, kauft mehr, um zu wissen wovon er redet, und das ist eine andere Entscheidung.
Was mache ich mit Ölen, die ich nicht mag?
Stehen lassen und nicht schlecht fühlen. Geruch ist bei ätherischen Ölen kein Nebenaspekt, sondern der Hauptgrund, warum du zu einem Fläschchen greifst oder eben nicht. Ein Öl, das du nicht gern riechst, wirst du auch dann nicht benutzen, wenn es objektiv sinnvoll wäre. Verschenken ist übrigens völlig in Ordnung.
Wie lange halten ätherische Öle?
Die meisten mehrere Jahre, wenn sie dunkel, kühl und gut verschlossen stehen. Zitrusöle sind die Ausnahme, die bauen schneller ab und riechen dann anders. Auf die Angabe auf der Flasche schauen und im Zweifel dran riechen, die Nase merkt es zuerst.
Lohnt es sich, Rezepte mit ätherischen Ölen selbst zu machen?
Zum Verschenken auf jeden Fall, da trägt das Selbstgemachte etwas, was ein gekauftes Produkt nicht kann. Für den eigenen Alltag ehrlicherweise oft nicht. Die meisten machen ihre Rezepte einmal und dann nie wieder, und das ist völlig in Ordnung.
Wo bewahre ich ätherische Öle am besten auf?
Nicht alle an einem Ort, sondern dort, wo du sie benutzt. Also im Bad das für die Haut, in der Küche das fürs Putzen, neben dem Sessel das für den Abend. Dunkel und nicht direkt neben dem Herd oder auf der Fensterbank. Sichtbar schlägt ordentlich, weil du sonst nicht drangehst.
Hinweis: Alles, was ich hier über einzelne Öle und ihre Anwendung schreibe, ist meine persönliche Erfahrung und meine eigene Nutzung. Es ist keine Beratung, keine Heilaussage und kein Ersatz für ärztlichen Rat.
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Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Ölen, Haaren und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Hier geht es nur um dich und deinen Alltag.

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