Diana Fux
Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Wie Hochsensibilität, Divergenz und ätherische Öle mein Leben verändert haben

Pinterest-Pin mit dem Text «Hochsensible verarbeiten Reize eine Etage tiefer», Thema aus dem verlinkten Artikel.

Drei Dinge haben mein Leben tatsächlich verändert: Hochsensibilität als Verkabelung zu verstehen statt als Mangel. Divergenz als Begabung zu sehen statt als Sprunghaftigkeit.

Und ätherische Öle als kleinen Anker im Alltag zu nutzen. Klingt klein, war es nicht. Das Verstehen und das Annehmen haben mich aus dem Burnout-Wiederholungskreis rausgeholt, die Düfte gehören seitdem zu meinen Ritualen. Damals habe ich mich Mut-Mentorin genannt, heute schaue ich anderen Frauen von aussen auf ihr Business.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du sitzt morgens am Schreibtisch und merkst, dass dir der Gedanke an den Tag mehr Kraft kostet als der Tag selbst. Du funktionierst, du machst weiter, du sagst dir es ist nur eine Phase. Aber innen drin spürst du dass es nicht nur eine Phase ist. Es ist ein Muster.

Ich war an genau diesem Punkt. Nicht einmal, sondern mehrmals. Burnout ist bei mir kein einmaliges Ereignis gewesen, sondern eine wiederkehrende Erinnerung daran, dass mein System anders reagiert als das anderer Menschen.

Hochsensibel, divergent, mit zu vielen Tabs gleichzeitig offen. Was mein Leben dauerhaft verändert hat, war nicht eine grosse Methode, sondern die Kombination aus drei leisen Dingen.

Was sich konkret verändert hat

«Mein Leben verändert» klingt nach Hollywood. Es war nicht Hollywood. Es war: weniger Mini-Crashs, mehr Bodenhaftung. Weniger «warum schaff ich das nicht wie andere», mehr «mein System ist anders gebaut und das ist okay». Weniger Versuche mich zu zwingen, mehr Strukturen die mich tragen.

Das ist die Art Veränderung, die niemand auf Instagram postet, weil sie nicht spektakulär aussieht. Aber sie ist die einzige die hält. Ich erzähl dir hier wie diese drei Dinge bei mir gewirkt haben, damit du erkennst ob etwas davon auch dein Leben verändern könnte.

Als ich meine Hochsensibilität verstanden habe

Bevor ich Umsetzungs-Mentorin wurde, war ich vor allem eines: überfordert. Nicht weil ich faul war oder unfähig, sondern weil ich gleichzeitig alles wollte. Ich hatte vier Berufe parallel gelernt, zwischen denen ich gesprungen bin, dazwischen Selbständigkeit ausprobiert, Festanstellung wieder versucht, abgebrochen, neu angefangen.

Hochsensible Menschen verarbeiten Reize tiefer als andere. Geräusche, Stimmungen, Gespräche, alles geht eine Etage tiefer. Wenn du das nicht weisst, denkst du «ich bin schwach». Wenn du es weisst, baust du dir kleinere Räume, mehr Pausen, klarere Grenzen.

Das Wissen selbst hat mein Leben verändert. Nicht weil ich plötzlich weniger gespürt habe, sondern weil ich aufgehört habe, das Spüren als Defekt zu sehen.

Als ich meine vielen Berufe nicht mehr als Sprunghaftigkeit gesehen habe

Aus heutiger Sicht weiss ich: meine vier Berufe waren nicht Sprunghaftigkeit. Das ist divergentes Denken, die Begabung sehr verschiedene Dinge gleichzeitig zu verbinden. Aber damals fühlte sich das nicht nach Begabung an, es fühlte sich nach Versagen an. «Andere finden ihre Berufung und bleiben dabei. Ich nicht.»

Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe, mich an Menschen zu messen die linear denken. Stattdessen habe ich angefangen Strukturen für mich zu bauen, die meine Art zu denken stützen statt zu bestrafen. Mehrere Themen parallel, bewusst, nicht zufällig. Das hat mein Leben verändert, weil ich aufgehört habe gegen mich zu arbeiten.

Was ich aus meiner Geschichte ableite

Ich erzähle hier von meinem eigenen Weg und davon, was sich in meinem Leben verändert hat. Daraus lässt sich keine Erklärung dafür machen, warum ein anderer Mensch erkrankt oder was ihm hilft. Meine Erfahrungen gehören zu meiner Geschichte. Wenn du dich darin wiedererkennst, muss deine Geschichte trotzdem nicht genauso verlaufen.

Wie Düfte zu meinen Ankern im Alltag wurden

Öle sind für mich ein Ritual im Alltag. Mit ihnen merke ich schneller, wenn ich kippe, weil ich mir dafür feste Momente gebaut habe. Ein Duft, den ich morgens auf das Handgelenk gebe, ist mein Zeichen fürs Ankommen.

Ein anderer abends, mit dem ich den Tag beende. Eine Mischung an der Stirnstelle, wenn ich vor einem Termin sitze und merke dass ich gerade nicht da bin.

Das ist keine Esoterik. Das ist ein Ritual. Düfte hängen direkt im limbischen System, also in dem Teil des Gehirns das auch Emotion und Erinnerung steuert. Wenn ich seit Monaten denselben Duft mit «jetzt komm an» verbinde, dann komme ich beim Riechen schneller an als wenn ich versuche mich mit Atemübung zu zwingen.

Öle sind nicht die Lösung. Sie sind ein Ritual, und ein Ritual trägt erst, wenn du es mit Routine verbindest. Aber als Anker haben sie mein Leben tatsächlich verändert: ich merke früher, wenn ich kippe, und ich habe ein konkretes kleines Werkzeug für den Moment.

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Hochsensibilität und Vielseitigkeit, in einem System das passt

Hochsensibilität und divergentes Denken werden oft als Schwäche missverstanden. Du nimmst zu viele Reize wahr. Du wechselst zu schnell Themen. Du kannst dich nicht auf eines konzentrieren. Du bist «zu viel».

Aus dieser Perspektive kommst du nie raus, weil du dich gegen deine eigene Verkabelung wehrst. Wenn du verstehst dass dein System einfach anders reagiert, kannst du anfangen Strukturen zu bauen die dazu passen. Kleinere Einheiten. Mehr Pausen. Mehrere Themen parallel, aber bewusst, nicht zufällig. Eine Scanner-Persönlichkeit ist nicht «undiszipliniert».

Sie ist jemand mit der Fähigkeit, Verbindungen zwischen Disziplinen zu sehen, die andere nicht sehen. Aber sie braucht eine andere Art zu arbeiten als jemand, der monothematisch tickt. Diese Erkenntnis hat mein Leben verändert.

Schwächen oder doch Stärken?

Die Frage ob Hochsensibilität und Divergenz Schwächen oder Stärken sind, ist falsch gestellt. Sie sind beides. Sie sind Werkzeug, das funktioniert oder nicht funktioniert je nach Kontext.

In einer Welt die lineares Denken belohnt sind sie eine Bürde. In einer selbständigen Welt wo Mustererkennung, Empathie und Verbindungs-Denken Geld wert sind, sind sie ein Vorteil. Die Frage ist nicht ob sie Stärke sind, sondern ob du dir einen Rahmen baust in dem sie funktionieren können.

Die ätherischen Öle als Türöffner ins Business

Als ich anfing über Öle zu schreiben, war das nicht strategisch. Es war ehrlich. Ich habe die Öle als Teil meines Alltags genutzt, ich habe darüber gesprochen, manche Leserinnen haben darauf reagiert. Daraus ist ein Teil meines Business geworden, der sich nicht aufgesetzt anfühlt.

Ich habe gemerkt: Wenn ich etwas baue, das nicht zu meinem Nervensystem passt, brenne ich wieder aus. Wenn ich etwas baue, das meine Art zu sein widerspiegelt, kann ich dauerhaft arbeiten.

Die ätherischen Öle waren bei mir Symbol für genau diesen Wandel, der mein Leben verändert hat: vom Kämpfen gegen mich selbst zum Bauen mit mir.

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Der eine Satz, den ich aus den Burnouts mitgenommen hab, ist ein Nein zur richtigen Zeit. Wo ich heute meine Grenzen ziehe und wie ich das sage: Grenzen setzen im Business.

Was das jetzt für dich bedeutet

Wenn du dich in dieser Geschichte erkennst, ist das nicht Zufall. Frauen mit hochsensibler oder divergenter Verkabelung tauchen häufig in meiner Arbeit auf, weil sie ähnlich ticken wie ich. Sie bauen oft Businesses die ihnen zu viel werden, weil sie versuchen Strukturen anderer zu kopieren.

Du musst nicht aussteigen. Du musst dein System anders organisieren. Mit kleineren Einheiten, klareren Grenzen, weniger Performance-Druck und mehr Ritualen die dich tragen statt treiben.

Wenn drei Dinge auch dein Leben verändern können, dann sind es diese: dein Nervensystem akzeptieren, deine Vielseitigkeit nutzen, kleine Anker im Alltag verankern.

Dein Takeaway

Drei Dinge haben mein Leben verändert: Hochsensibilität verstehen, Divergenz akzeptieren, ätherische Öle als Anker im Alltag. Keine grosse Methode, sondern eine Kombination aus leisen Werkzeugen. Hochsensibilität und divergentes Denken sind keine Schwächen, sondern Werkzeuge die in den falschen Strukturen schmerzen und in den richtigen tragen. Eine ehrliche Frage an dich: wie kurz davor stehst du gerade, dass auch dein Leben sich verändern darf? Nicht irgendwann, sondern jetzt. Wenn die Antwort ehrlich ist, weisst du wo dein nächster Schritt liegt.

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Füchsische Grüsse, Diana 🦊

Was ist Hochsensibilität, und wie erkenne ich, ob ich hochsensibel bin?

Hochsensible Menschen verarbeiten Reize tiefer und intensiver als andere. Das betrifft Geräusche, Gerüche, Stimmungen, aber auch emotionale Eindrücke. Wenn du dich schnell überfordert fühlst, lange über Gespräche nachgrübelst und tiefe Empathie spürst, kann es Hochsensibilität sein. Etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen sind hochsensibel veranlagt.

Wie nutzt du ätherische Öle im Alltag?

Als kleines Ritual: bestimmte Düfte verbinde ich mit dem Ankommen am Morgen oder mit dem Feierabend. Mehr verspreche ich mir davon nicht, und mehr verspreche ich dir auch nicht.

Was ist eine Scanner-Persönlichkeit?

Scanner-Persönlichkeiten sind Menschen mit vielen verschiedenen Interessen, die sich nicht auf eine Sache festlegen können oder wollen. Das wird oft als Schwäche gesehen, ist aber eine Fähigkeit: Verbindungen zwischen Disziplinen zu sehen, die andere nicht sehen.

Wie baut man als hochsensibler Mensch ein Business, ohne auszubrennen?

Mit bewusst kleineren Systemen statt Performance-Druck. Klare Grenzen. Angebote, die Energie geben statt nehmen. Kanäle, die nicht täglich Präsenz fordern, etwa Blog, Pinterest, Newsletter. Und ehrliche Begleitung, wenn du immer wieder im gleichen Muster steckst.

Was ist der Unterschied zwischen Burnout und einfach müde sein?

Müdigkeit geht nach Schlaf und Ruhe weg. Burnout bleibt oft, selbst nach Pausen. Typische Zeichen sind anhaltende Erschöpfung, emotionale Distanz, das Gefühl sinnloser Anstrengung und körperliche Symptome wie Verspannungen oder Schlafstörungen. Wenn du dich wiedererkennst, sprich mit einer Fachperson.

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Diana Fux, Mentorin für selbständige Frauen

Diana Fux · Mentorin für selbständige Frauen · Blick von aussen

Ich bin Diana und begleite selbständige Frauen bei Fragen zu ihrem Angebot, ihren Inhalten und der Umsetzung. Ich denke mit, frage nach und schaue mir an, was schon da ist. Hier im Blog teile ich eigene Erfahrungen über Business und Network, praktische Anregungen für deine Selfcare, Ordnung im System mit Notion und KI und Gastbeiträge anderer selbständiger Frauen. Fux macht's einfach: erst hinschauen, dann mutig los 🦊

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