Systeme, die tragen statt treiben: Warum ich RSS für Blog & Pinterest wiederentdeckt habe

…und warum es mich gerade als Instagram-müde Unternehmerin begeistert

Ich dachte ehrlich gesagt lange:

RSS? Ist das nicht irgendwas von früher?
So ein Internet-Ding aus einer Zeit, in der man auf Blogs kommentiert hat (was wir übrigens viel öfter wieder tun sollten) und lange bevor Instagram unseren Alltag übernommen hat?

Tja.

Und dann habe ich es ausprobiert. 😏

Nicht, weil ich Technik-Spielzeug sammeln wollte.
Nicht, weil ich noch ein Tool brauchte.
Sondern weil ich mittlerweile bei allem frage:

Trägt mich das oder treibt es mich?

Und genau da wurde RSS plötzlich spannend.

Blogartikel-RSS-FEED.jpg
RSS für Blogs?

Denn ich wollte etwas, das mir hilft, Inhalte zu finden, zu lesen und zu recherchieren ohne dass ich beim Öffnen einer App erstmal 27 Reels, 14 Meinungen und 3 „Du musst nur noch dieses Geheimnis kennen“-Versprechen um die Ohren bekomme.

Ich wollte lesen.
Ich wollte lernen.
Ich wollte mich inspirieren lassen.
Ich wollte nicht aus Versehen 45 Minuten konsumieren und danach vergessen haben, warum ich mein Handy überhaupt in die Hand genommen habe.

Also habe ich einen kostenlosen RSS-Reader installiert, meine Lieblingsseiten hinzugefügt, meinen eigenen Website-Feed mit Pinterest verknüpft und dachte nur:

Wow. Das funktioniert ja einfach.

Mein RSS Feed

So unspektakulär kann Entlastung aussehen: mein RSS-Reader ohne Reizfeuerwerk.

📩 Jeden Montag eine Sache, die du sofort umsetzen kannst – in unter 5 Minuten.
→ Hol dir die Montagsmail

Was ist RSS eigentlich (ohne Technik-Blabla)?

Ganz einfach gesagt:

Ein RSS-Feed ist wie ein abonnierbarer Nachrichtenkanal für Websites (vor allem Blogs).
Wenn eine Website einen neuen Beitrag veröffentlicht, erscheint dieser in deinem RSS-Reader.

Heisst für dich:

  • Du abonnierst einmal deine Lieblingsblogs
  • und siehst danach an einem Ort, was neu ist
  • ohne Algorithmus
  • ohne Werbung
  • ohne Ablenkungsschleife

Also quasi:
„Ich entscheide, was ich sehen will“ statt
„Die Plattform entscheidet, was ich konsumieren soll.“

Und ganz ehrlich? Das allein ist schon fast Wellness für mein Nervensystem.

Warum ich dem überhaupt auf den Grund gegangen bin

Weil ich nicht nur Instagram-müde bin.
Ich bin manchmal auch Instagram-überreizt.

Vielleicht kennst du das:

Du öffnest Instagram eigentlich mit einem klaren Plan.
Zum Beispiel:

  • kurz etwas posten,
  • eine Nachricht beantworten,
  • Inspiration für ein Thema suchen.

Und zack – du bist im Konsumfilm.

Hier ein Reel.
Da ein „5-stellig in 3 Tagen“-Post.
Dort ein Vergleichsgefühl.
Dann noch schnell Storys.
Und plötzlich fühlt sich dein eigenes Business entweder zu langsam, zu leise oder zu „nicht genug“ an.

Nicht, weil es das ist.
Sondern weil dein Kopf längst voll ist, bevor du überhaupt in deinem eigenen Gedankenraum angekommen bist.

Ich wollte dafür eine Alternative.

Keine radikale „Social Media nie wieder“-Ansage. (Wir wollen ja realistisch bleiben.)
Sondern ein (zusätzliches) entlastendes System, das mich trägt.

Und genau da kam RSS auf meinen Radar.

Meine aktuell kuratierte Leseliste statt Algorithmus-Zufall.

„Aber ist RSS nicht uralt?“

Ja. Und genau das ist ein Vorteil.

RSS ist kein Hype.
Kein Trend.
Kein Tool, das nächste Woche plötzlich wieder verschwindet, weil irgendein Investor nervös geworden ist.

Es ist ein simples, bewährtes System, das seit vielen Jahren funktioniert – gerade weil es ein ganz konkretes Problem löst: Wie bekomme ich neue Inhalte von meinen Lieblingsquellen zuverlässig mit?

Und ich mag solche Dinge.

Nicht sexy.
Nicht laut.
Aber nützlich.

Also genau mein Beuteschema bei Business-Systemen. 😄

Mein Test: RSS-Reader + eigener Feed + Pinterest

Ich habe es nicht bei „klingt interessant“ belassen, sondern ausprobiert. (Ja, typisch Diana.)

Was ich gemacht habe:

  1. Kostenlosen RSS-Reader installiert
  2. Lieblingswebsites/Blogs hinzugefügt
  3. Eigenen Website-RSS-Feed geprüft
  4. Meinen RSS-Feed mit Pinterest verknüpft
  5. Beobachtet, was passiert

Und was soll ich sagen?

Es läuft.

Nicht perfekt-magisch-superduper-wundermässig.
Aber solide. Praktisch. Zeitsparend. Und vor allem: ablenkungsarm.

Gerade die Kombi aus Blog + Pinterest + RSS passt für mich extrem gut zu meinem Jahresfokus:

Systeme, die tragen statt treiben.

👉 Lesetipp: Mein Motto für 2026: Systeme, die tragen – statt treiben

Denn plötzlich entsteht ein kleiner Kreislauf:

  • Ich blogge
  • Inhalte sind sauber auf meiner Website
  • RSS spielt neue Inhalte automatisch aus
  • Pinterest kann Inhalte importieren/automatisiert verarbeiten
  • ich muss nicht alles jedes Mal komplett manuell anschieben (praktisch in vollen Zeiten)

Das ist nicht „Business über Nacht“.
Aber es ist ein System, das mitarbeitet, für mich, langfristig.

Und genau das liebe ich.

Ja, wirklich: Pinterest und RSS können zusammenarbeiten.

Für wen RSS richtig gut sein kann

RSS ist nicht für alle. Aber für manche ist es ein kleiner Gamechanger.

Ich finde es besonders hilfreich für dich, wenn du…

  • gerne Blogs liest (oder wieder mehr lesen möchtest)
  • bei Social Media schnell in Konsum statt Umsetzung rutschst
  • dich von Reizen, Werbung und Dauer-Input schnell überfordert fühlst
  • gezielt recherchieren willst, statt dich treiben zu lassen
  • Inhalte kuratieren willst (für Blog, Newsletter, Pinterest, Contentideen)
  • ruhiger arbeiten möchtest, ohne dauernd online „performen“ zu müssen

Kurz gesagt:

Für Menschen mit Kopf, Herz, Tiefe und einem Nervensystem, das nicht jeden Tag Content-Kirmes braucht.

Also… viele meiner Kundinnen. 😉

Für wen es eher nichts ist

Auch Klartext gehört dazu:

RSS ist wahrscheinlich nicht dein Ding, wenn du…

  • eigentlich gar keine Blogs liest
  • nur über Social Media Inhalte entdeckst und das für dich super funktioniert
  • keine Lust hast, einmalig ein neues Mini-System einzurichten
  • gerade schon genug Tools offen hast und eher reduzieren willst

Und das ist völlig okay.

Ich bin nicht Team „Du musst das unbedingt machen!“

Ich bin eher Team:
„Wenn es dir hilft, nimm es. Wenn nicht, lass es.“

Neue Beiträge auf einen Blick, ohne Scrollsog.

Das unterschätzte Ding: Lesen ohne Ablenkung verändert auch dein Denken

Was mich fast am meisten überrascht hat:

Nicht nur die Technik ist praktisch.
Die Art des Konsumierens ist anders.

Wenn ich im RSS-Reader lese, bin ich viel klarer unterwegs.

Ich springe weniger.
Ich vergleiche weniger.
Ich nehme Inhalte bewusster auf.
Ich komme schneller wieder zu meinen eigenen Gedanken zurück.

Und das ist für uns Selbstständige Gold wert.

Denn gute Inhalte entstehen selten in Reizüberflutung.
Sie entstehen oft dann, wenn wir:

  • wahrnehmen,
  • verarbeiten,
  • einordnen,
  • und dann unsere eigene Haltung formulieren.

RSS macht das nicht für dich.
Aber es kann dir einen Rahmen geben, in dem das wieder leichter möglich ist.

Und manchmal ist genau das der Unterschied zwischen:
„Ich konsumiere schon wieder nur“
und
„Oh, ich habe gerade eine echte Idee für meinen nächsten Beitrag.“

Aha-Moment, oder? 😌

Braucht man RSS? Mein ehrliches Fazit: Jein.

Braucht man RSS?

Jein.

Wenn du mit deinen aktuellen Wegen super klarkommst, nicht überreizt bist und Social Media für dich gut funktioniert: wunderbar. Dann musst du jetzt nicht noch ein Tool installieren, nur weil es irgendwo im Internet jemand empfohlen hat.

Wenn du aber merkst:

  • ich will weniger Lärm,
  • ich will gezielter lesen,
  • ich will wieder mehr selbst denken statt nur reagieren,
  • ich will ein System, das mich unterstützt statt zusätzlich Druck macht,

dann kann RSS ein überraschend gutes Hilfsmittel sein.

Nicht, weil es neu ist.
Sondern weil es schlicht funktioniert.

Einmal einrichten.
Dann läuft’s.

Und ganz ehrlich:
Ich liebe genau solche Lösungen.

Die glitzern nicht.
Aber sie tragen.

Warum das für mein Business so gut passt

Mein Thema ist nicht einfach nur „Systeme“, Tools oder Technik.

Mein Thema ist:
Frauen in die Umsetzung bringen.

Aus Ideen ein Angebot machen.
Aus Chaos Klarheit.
Aus Prokrastination wieder Mut zur Umsetzung.
Aus Dauer-Überforderung sinnvolle nächste Schritte.

Und genau deshalb sind „Systeme, die tragen statt treiben“ für mich so ein wichtiges Thema.

Nicht, weil ich Mentorin für Blog oder Pinterest bin.
Sondern weil ich in der Begleitung von selbstständigen Frauen immer wieder sehe:

Viele scheitern nicht am Können. Sie scheitern am System.

Sie haben Ideen.
Sie haben Wissen.
Sie haben Herz.
Aber dann verlieren sie sich in:

  • zu vielen Tools,
  • zu teuren Tools,
  • Technik-Frust,
  • widersprüchlichen Tipps,
  • und dem Gefühl, alles gleichzeitig machen zu müssen.

Und genau da beginnt oft das Ausbrennen – nicht erst beim Arbeiten selbst, sondern schon beim Versuch, sich ein Business aufzubauen, das eigentlich Freiheit bringen sollte.

Darum spreche ich eben auch über Dinge wie Blog, Pinterest oder auch RSS.

Nicht als „du musst das jetzt genauso machen wie ich“.

Sondern als Beispiele für eine größere Frage:

Wie baust du dir ein Business-System, das dich trägt, statt dich täglich zu überfordern?

Für mich sind Blog, Pinterest und RSS deshalb keine Identität.
Sie sind Werkzeuge.

Meine eigentliche Arbeit ist, mit dir herauszufinden:

  • Was passt zu dir?
  • Was ist zu viel?
  • Was darf einfacher werden?
  • Und welches System hilft dir wirklich, dranzubleiben, sichtbar zu sein und umzusetzen – ohne dich dabei auszubrennen?

Denn ja:
Ein Online-Business kann dich auslaugen.

Es kann dich aber auch tragen.
Wenn du aufhörst, nur mehr zu machen und anfängst, sinnvoller aufzubauen.

Lass uns bitte auch über Blogkommentare reden (ja, wirklich)

Wenn wir schon über RSS und Blogs sprechen, dann muss ich das sagen:

Kommentiert wieder auf Blogs.

Ehrlich.

Wir reden ständig über Sichtbarkeit, Community, Verbindung und vergessen manchmal die einfachsten Wege, echte Verbindung zu zeigen:
einen Gedanken dalassen, eine Rückmeldung schreiben, einen Artikel wertschätzen.

Ein Blogkommentar ist mehr als „Engagement“.
Er ist:

  • Resonanz
  • Support
  • Beziehung
  • Sichtbarkeit für die schreibende Person
  • und oft auch ein Start von etwas Schönem

Also ja:
RSS hilft beim Lesen.
Aber wir dürfen trotzdem (oder gerade deshalb) wieder mehr miteinander sprechen.

Nicht nur konsumieren.
Verbinden.

Jetzt bin ich neugierig:

Kanntest du RSS schon oder war das für dich bisher auch eher „Internet von früher“?
Würdest du so ein ablenkungsfreies System nutzen?
Und ganz ehrlich: Kommentierst du auf Blogs oder liest du meist still mit? 😉

Schreib mir super gern in die Kommentare. Ich freue mich wirklich auf deine Gedanken.

Und wenn du gerade merkst, dass dich dein Content-Alltag eher treibt als trägt (Ideenchaos, Überforderung, zu viele Baustellen, zu wenig Fokus), dann lass uns gemeinsam hinschauen.

👉 Lesetipp: Content-Recycling: Warum ich so viel Content erstellen kann

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Da sortieren wir dein Chaos, schauen auf deine nächsten sinnvollen Schritte und bauen ein System, das zu dir passt – nicht zu irgendeinem lauten Marketingtrend.

PS: Wenn du willst, schreibe in deinem Kommentar deinen eigenen Blog dazu, wer weiss wer dich dadurch findet.

Klare Grüsse, Diana

Autorin Diana Fux und ihre Gäste

Autorin Diana Fux und ihre Gäste

Fux macht’s einfach.

Systeme · Sichtbarkeit · Umsetzung


Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.

Was hat’s bei dir ausgelöst – Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen?

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Hi, ich bin Diana

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Nicht mit Motivationsformeln, sondern mit klarer Priorisierung.

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen

Liebe Diana, ich habe erst jetzt wieder festgestellt wie viel mir deine Begleitung gebracht hat und immer noch bringt.

Wenn ich selber mal wieder hänge, versuche ich mir deine Worte vorzustellen und das hilft mir sehr.

Dein Kollektiv ist nochmal mehr als das SoulNet und es hilft mir so in der Entwicklung zu bleiben.

Macht richtig Spaß

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