
Wenn Marketing sich wie ein zweiter Vollzeitjob anfühlt, fehlt das Fundament.
In 10 Tagen baust du das Business-Fundament, das dich wirklich trägt. Kostenlos, in deinem Tempo.
Jetzt kostenlos starten →Ein paar Worte vorab (von Diana)
Tanja und ich kennen uns seit über anderthalb Jahren. Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr genau, über welches Netzwerk wir uns gefunden haben, aber ich weiss, dass es sich von Anfang an richtig angefühlt hat. Tanja ist jemand, bei der ich das Gefühl habe: Sie sagt was sie meint. Nicht mehr, nicht weniger.
Was mich an diesem Text sofort gepackt hat: Tanja beschreibt exakt das Muster, das ich bei so vielen selbständigen Frauen sehe. Du baust dir ein Business auf und irgendwann merkst du, dass dein Business hauptsächlich aus Marketing besteht. Nicht aus dem, wofür du eigentlich angetreten bist.
Pinterest ist auch mein Hauptkanal geworden. Nicht weil ich Instagram hasse. Sondern weil ich gemerkt habe: Meine Inhalte dürfen für mich arbeiten, statt umgekehrt. Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.
Wenn du gerade das Gefühl hast, dass dein Marketing dich mehr Energie kostet als es bringt, dann lies Tanjas Beitrag.
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com
Pinterest statt Posting-Panik, Gastbeitrag von Tanja
Wie ich aufgehört habe, mein Business dem Algorithmus zu opfern
Es war nicht der eine grosse Moment. Kein dramatischer Zusammenbruch, keine Tränen vor dem Laptop, kein grosses Erwachen. Es war eher so, als würde man langsam merken, dass die Schuhe, die man trägt, schon seit Monaten drücken. Aber man läuft weiter, weil man halt läuft.
Ich bin Tanja. Ich war Virtuelle Assistentin, etwa zwei Jahre lang. Und ich liebte diese Arbeit wirklich. Ich bin jemand, der für Struktur brennt, der Chaos in Klarheit verwandeln kann, der anderen dabei hilft, ihre Abläufe zu sortieren. Das fühlt sich für mich richtig an.
Wie aus einem Online-Business ein Marketing-Vollzeitjob wurde
Wenn du ein Online-Business aufbaust, hörst du es überall: Du musst auf Instagram sein. Du musst dich zeigen. Ohne Social Media läuft das nicht.
Also habe ich es gemacht. Ich habe gepostet, habe Stories erstellt, habe Reels gedreht, auch wenn ich eigentlich lieber im Hintergrund arbeite. Habe mich jeden Morgen gefragt: Was poste ich heute? Was bringt Reichweite? Was gefällt dem Algorithmus?
Und das Verrückte ist: Es hat funktioniert. Nicht riesig, aber es hat sich was getan. Es kamen Anfragen rein, nicht viele, aber sie kamen. Kundinnen wurden auf mich aufmerksam.
Aber es hat mich auch etwas gekostet. Nicht von einem Tag auf den anderen. Schleichend. So, wie man manchmal erst nach einem langen Urlaub merkt, wie gestresst man eigentlich war. Nach und nach wurde mein Business zu einem Marketingprojekt. Ich arbeitete mehr an meiner Sichtbarkeit als an meinem eigentlichen Angebot. Mehr an Inhalten als an Kundinnen. Mehr an Reichweite als an Substanz.
Irgendwann sass ich da und dachte: Warum habe ich mich selbständig gemacht? Ich wollte ein freies Business. Wann hat das hier aufgehört, sich frei anzufühlen?
Der Moment, in dem ich Pinterest begegnet bin
Ich kannte Pinterest natürlich. Rezepte vor allem, und meinen Mini-Aussie Oscar hat Pinterest auch schon früh in seinen Bann gezogen. Für ihn hatte ich sogar meinen ersten richtigen Pinterest-Account. Aber Pinterest als Marketing-Kanal? Für ein Online-Business? Für mich? Meine erste Reaktion war ehrlich gesagt: Ernsthaft? Pinterest?
Irgendwann, durch einen Post auf Instagram beim Durchscrollen, war dieser kleine Zufall, der im Nachhinein gar nicht mehr so zufällig wirkt. Ich landete bei dem Thema, war neugierig genug, um weiterzuschauen, und dachte: Okay. Vielleicht. Mal sehen.
Und was soll ich sagen, dann habe ich mich weitergebildet und einfach angefangen. Nicht mit grossem Plan, nicht mit perfekter Strategie. Einfach: schauen wir mal. Oscar bekam seinen eigenen Pinterest-Account. Und ich meinen Business-Account.
Was mich sofort anders hat fühlen lassen
Das klingt jetzt etwas pathetisch, aber ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Pins erstellt habe. Wirklich, das klingt vielleicht komisch, aber es war ein völlig anderes Gefühl.
Kein Druck. Kein «Zeig dich, sonst passiert nichts». Kein Gesicht in die Kamera halten müssen. Kein Nachdenken darüber, ob dieser Satz jetzt authentisch klingt oder doch zu verkäuferisch.
Ich habe einfach Inhalte erstellt. Mit Freude. Mit Ruhe. Mit dem Gefühl: Das hier liegt mir. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe: Hier bin ich richtig. Nicht weil Pinterest perfekt ist. Nicht weil es keine Arbeit macht. Sondern weil es sich wie meine Art von Arbeit anfühlt.
Was Pinterest wirklich ist (und was nicht)
Jetzt muss ich kurz die Marketing-Brille aufsetzen, aber ich verspreche, ich mache es kurz.
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform. Pinterest ist eine Suchmaschine. Und das ist der entscheidende Unterschied.
Menschen gehen nicht auf Pinterest, um zu scrollen oder um zu sehen, was ihre Freundinnen gerade essen. Sie gehen auf Pinterest, weil sie etwas suchen. Lösungen. Inspiration. Antworten. Und wenn du deinen Content so aufstellst, dass er gefunden wird, dann findest du die Menschen, die schon nach dir suchen, nur ohne es zu wissen.
Das Schönste daran? Ein Pin arbeitet weiter, auch wenn du schläfst. Auch wenn du im Urlaub bist. Auch wenn du einen Tag keinen Finger rührst. Auf Instagram ist ein Post nach 24 bis 48 Stunden quasi unsichtbar. Ein Pin kann noch nach zwei Jahren Traffic bringen.
Du tauschst Performance gegen Strategie. Sichtbarkeit ohne Dauerpräsenz. Und genau das war es, wonach ich gesucht hatte, ich hatte es nur nicht gewusst.
Für wen Pinterest wirklich funktioniert
Ich bin nicht der Typ, der dir Pinterest als Wundermittel verkauft. Das wäre unehrlich. Und unehrlich sein ist nicht mein Stil.
Also lass mich klar sagen: Pinterest ist nicht für alle und nicht für jedes Business die perfekte Lösung.
Aber es funktioniert richtig gut, wenn du mit deinem Online-Business sichtbar werden willst, egal ob du als Coach, Trainerin, Beraterin, Kreative oder mit einem eigenen Shop arbeitest. Wenn du eine ruhige, nachhaltige Sichtbarkeit aufbauen willst. Wenn du nicht täglich präsent sein möchtest, aber trotzdem gefunden werden willst. Wenn du Inhalte erstellst, die einen echten Mehrwert bieten.
Wenn du dir gerade denkst: Hm, das klingt nach mir, dann bist du auf Pinterest genau richtig.
Und Instagram? Ja, ich bin immer noch da.
Ich weiss, was du jetzt denkst. Du hast die ganze Zeit erzählt, wie stressig Instagram war. Und du bist noch da?
Ja. Weil du da bist. Und weil ich genau das sehe: wie viele sich dort jeden Tag abstrampeln. Sich verbiegen. Reels drehen, die sie nicht drehen wollen. Posten, weil der Algorithmus es verlangt, nicht weil sie etwas zu sagen haben.
Und genau deshalb bin ich noch dort, um zu zeigen, dass es auch anders geht. Dass man nicht zwischen laut sein auf Instagram und unsichtbar sein wählen muss. Dass Pinterest eine echte Alternative ist, keine Notlösung.
Instagram ist also nicht weg. Aber es ist nicht mehr das Steuer, an dem ich sitze. Pinterest ist mein Hauptkanal. Instagram ist der Ort, wo ich den Menschen begegne, die das vielleicht noch nicht wissen.
Was ich heute tue und wie du anfangen kannst
Heute zeige ich Unternehmerinnen genau das, was ich selbst gelernt habe: Wie man Pinterest strategisch und nachhaltig nutzt. Wie man sichtbar wird, die E-Mail-Liste aufbaut und Kundinnen gewinnt, ohne sich täglich zu zeigen.
Auf Pinterest findest du mich natürlich auch, wo sonst?
Was ich dir mitgeben möchte
Wenn ich eine Sache aus dieser ganzen Geschichte gelernt habe, dann diese:
Marketing darf sich gut anfühlen. Es muss sich nicht wie ein Kampf anfühlen. Es muss dich nicht erschöpfen. Es muss nicht laut sein, nicht täglich, nicht perfekt.
Und wenn du gerade das Gefühl hast, dass dein Marketing irgendwie an dir zieht statt dich nach vorne bringt, dann ist das vielleicht das Signal, das ich auch gebraucht hatte. Nicht der eine grosse Moment. Nur ein kleines, ehrliches Innehalten.
Ich bin Tanja. Pinterest-Strategin. Ruhige Stimme im Marketinglärm. Mehr von mir findest du auf tanjaschroedter.de. Und ich freue mich, wenn du deinen Weg zur leichten Sichtbarkeit findest, so wie ich meinen gefunden habe.
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine. Das bedeutet: deine Inhalte werden gefunden, weil jemand danach sucht, nicht weil du heute zufällig gepostet hast. Wenn dein Marketing sich gerade nach Pflicht anfühlt, ist das kein Disziplinproblem. Es könnte einfach der falsche Kanal sein.
Füchsische Grüsse, Diana 🦊
Du willst auch ohne tägliches Posting sichtbar werden?
Schau dir an, wie ich das angehe, und ob mein Ansatz zu dir passt.
Erstgespräch buchen →Vielleicht hast du eine Idee, ein Angebot, einen Shop, aber du bist dir noch nicht sicher, ob Pinterest für dich passt. Schau gern bei Tanja vorbei und finde es heraus.
Häufige Fragen zu Pinterest als Marketingkanal
Wenn dich das hier trifft, dann liest du als Nächstes:
Funktioniert Pinterest wirklich für selbständige Frauen?
Für viele selbständige Frauen, ja. Pinterest ist eine Suchmaschine, kein Social-Media-Feed. Deine Inhalte werden gefunden, ohne dass du täglich präsent sein musst. Pins arbeiten noch Monate nach der Veröffentlichung. Für Coaches, Beraterinnen und Kreative ist das oft genau das richtige Verhältnis aus Aufwand und Ertrag.
Für wen eignet sich Pinterest als Marketingkanal?
Für Coaches, Beraterinnen, Kreative und alle, die Inhalte erstellen und sichtbar werden wollen, ohne sich täglich zu zeigen. Wer eine E-Mail-Liste aufbauen, Blogbeiträge verbreiten oder Produkte verkaufen will, findet auf Pinterest ein nachhaltiges System.
Wie lange dauert es, bis Pinterest Ergebnisse zeigt?
Länger als bei Instagram, dafür nachhaltiger. Die meisten sehen erste Bewegung nach 3 bis 6 Monaten. Pinterest ist ein langfristiger Kanal, kein Schnellschuss. Dafür arbeitet er weiter, auch wenn du eine Woche nichts postest.
Muss ich täglich auf Pinterest aktiv sein?
Nein. Regelmässigkeit hilft, aber du musst nicht täglich aktiv sein. Mit einem System und vorab erstellten Pins kannst du Pinterest im Batch-Verfahren bespielen und dann laufen lassen.
Kann ich Pinterest und Instagram gleichzeitig nutzen?
Ja, und viele tun es. Der Unterschied: Pinterest wird zum Hauptkanal, der Reichweite aufbaut und Leserinnen auf Blog und Newsletter bringt. Instagram darf dann das sein, was es soll, ein Ort für echte Verbindung, ohne den Druck, täglich performen zu müssen.
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Ein toller Beitrag 👏 Tanja, das macht richtig Lust auf Pinterest und ich fühle deinen Struggle mit Instagram total.
Für die Membership kann ich aus voller Überzeugung Werbung machen, denn damit habe ich richtig gut starten und loslegen können.
Pin mit Plan, die Membership, genau das ist ein guter Start für Pinterest.
Ein Hoffnungsschimmer für Social Media Gegeißelte. Das macht richtig Lust auf Pinterest!
Genau das macht es, Lust auf Pinterest. Danke Stefanie.