Pinterest statt Posting-Panik – Gastbeitrag Tanja

von | Apr. 2, 2026 | Gastbeiträge | 4 Kommentare

Ein paar Worte vorab (von Diana)

Tanja und ich kennen uns seit über anderthalb Jahren. Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr genau, über welches Netzwerk wir uns gefunden haben – aber ich weiss, dass es sich von Anfang an richtig angefühlt hat. Erst durfte ich sie im SoulNet und in der 1:1-Begleitung ein Stück auf ihrem Weg als Mentorin begleiten. Und dann hat sie mir etwas zurückgegeben, das ich nicht erwartet hatte: Sie wurde meine Pinterest-Motivation. Hat meine Anfänge damals komplett übernommen, bevor ich es selbst in die Hand genommen habe.

Und heute? Bin ich selbst Mitglied in Tanjas Pin mit Plan – ihrer Membership für Pinterest-Strategie. Weil ich genau das erfahren habe, was Tanja hier beschreibt: Irgendwann hörst du auf, dein Business dem Algorithmus zu opfern, und fängst an, Systeme zu schaffen, die dir Freiheit geben. Statt dich nur noch mit Marketing zu beschäftigen, arbeitest du wieder an deinem Business.

Was mich an diesem Text sofort gepackt hat: Tanja beschreibt exakt das Muster, das ich bei so vielen selbstständigen Frauen sehe. Du baust dir ein Business auf und irgendwann merkst du, dass dein Business eigentlich Instagram bespielen geworden ist. Nicht weil du es wolltest. Sondern weil dir alle gesagt haben, es müsse so sein.

Muss es nicht.

Pinterest ist auch mein Hauptkanal geworden. Nicht weil ich Instagram hasse. Sondern weil ich gemerkt habe: Meine Inhalte dürfen für mich arbeiten, statt umgekehrt. Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen. Genau das war auch mein Weg zu Pinterest: das Muster sehen, das mich ausgebremst hat, und dann etwas ändern.

Wenn du gerade das Gefühl hast, dass dein Marketing dich mehr Energie kostet als es bringt – dann lies Tanjas Beitrag.

Nicht als Anleitung. Als Erlaubnis.

Klare Grüsse, Diana


Pinterest statt Posting-Panik – Gastbeitrag von Tanja

Wie ich aufgehört habe, mein Business dem Algorithmus zu opfern

Es war nicht der eine grosse Moment. Kein dramatischer Zusammenbruch, keine Tränen vor dem Laptop, kein grosses Erwachen. Es war eher so, als würde man langsam merken, dass die Schuhe, die man trägt, eigentlich die ganze Zeit etwas zu klein waren.

So war das mit mir und Instagram.

Ich bin Tanja. Ich war Virtuelle Assistentin – etwa zwei Jahre lang. Und ich liebte diese Arbeit wirklich. Ich bin jemand, der für Struktur brennt, der Chaos in Klarheit verwandeln kann, der anderen dabei hilft, ihr Business leichter laufen zu lassen. Das war mein Ding. Das ist mein Ding.

Aber irgendwann war mein Business nicht mehr das.

Mein Business war Instagram.

Gastbeitrag Pinterest Expertin Tanja Schrödter
Tanja Schrödter

Wie aus einem Online-Business ein Marketing-Vollzeitjob wurde

Wenn du ein Online-Business aufbaust, hörst du es überall: Du musst auf Instagram sein. Du musst dich zeigen. Ohne Social Media läuft das nicht.

Also habe ich es gemacht. Ich habe gepostet, habe Stories erstellt, habe Reels gedreht – auch wenn ich eigentlich lieber im Hintergrund arbeite. Habe mich jeden Morgen gefragt: Was poste ich heute? Was ist relevant? Was kommt gut an? Was zeige ich von mir, ohne zu viel zu zeigen?

Und das Verrückte ist: Es hat funktioniert. Nicht riesig, aber es hat sich was getan. Es kamen Anfragen rein, nicht viele, aber sie kamen. Kundinnen wurden auf mich aufmerksam.

Aber es hat mich auch etwas gekostet. Nicht von einem Tag auf den anderen. Schleichend. So, wie man manchmal erst nach einem langen Urlaub merkt, wie gestresst man eigentlich war. Nach und nach wurde mir klar: Ich denke ständig ans Posten. Auch wenn ich nicht arbeite. Auch abends. Auch am Wochenende. Der Algorithmus ist keine Kollegin, die Feierabend macht und irgendwie hatte ich das verinnerlicht.

Irgendwann sass ich da und dachte: Warum habe ich mich selbständig gemacht? Ich wollte ein freies Business. Wann hat das hier aufgehört, sich frei anzufühlen?

Der Moment, in dem ich Pinterest begegnet bin

Ich kannte Pinterest natürlich. Rezepte vor allem und meinen Mini-Aussie Oscar hat Pinterest auch schon früh in seinen Bann gezogen. Für ihn hatte ich sogar meinen ersten richtigen Pinterest-Account, bevor ich überhaupt daran gedacht hatte, die Plattform für mein Business zu nutzen.

Aber Pinterest als Marketing-Kanal? Für ein Online-Business? Für mich? Meine erste Reaktion war ehrlich gesagt: Ernsthaft? Pinterest?

Irgendwann – durch einen Post auf Instagram, beim Durchscrollen – war dieser kleine Zufall, der im Nachhinein gar nicht mehr so zufällig wirkt. Ich landete bei dem Thema, war neugierig genug, um weiterzugucken und mal auf Pinterest zu schauen, was da so los ist in Bezug auf Online-Business.

Und was soll ich sagen – dann habe ich mich weitergebildet und einfach angefangen. Nicht mit grossem Plan, nicht mit perfekter Strategie. Einfach: schauen wir mal. Oscar bekam seinen eigenen Pinterest-Account, und danach habe ich meinen VA-Account erstellt.

Was mich sofort anders hat fühlen lassen

Das klingt jetzt etwas pathetisch, aber ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Pins erstellt habe. Wirklich – das klingt vielleicht komisch, aber es war ein völlig anderes Gefühl.

Kein Druck. Kein Zeig dich, sonst passiert nichts. Kein Gesicht in die Kamera halten müssen. Kein Nachdenken darüber, ob dieser Satz jetzt authentisch klingt oder doch zu verkäuferisch.

Ich habe einfach Inhalte erstellt. Mit Freude. Mit Ruhe. Mit dem Gefühl: Das hier liegt mir. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe: Hier bin ich richtig. Nicht weil Pinterest perfekt ist. Nicht weil es keine Arbeit macht. Sondern weil es sich nach mir anfühlt. Nach meiner Art zu arbeiten: strukturiert, ruhig, strategisch und trotzdem mit Herz.

Was Pinterest wirklich ist (und was nicht)

Jetzt muss ich kurz die Marketing-Brille aufsetzen, aber ich verspreche, ich mache es kurz.

Pinterest ist keine Social-Media-Plattform. Pinterest ist eine Suchmaschine. Und das ist der entscheidende Unterschied.

Menschen gehen nicht auf Pinterest, um zu scrollen oder um zu sehen, was ihre Freundinnen gerade essen. Sie gehen auf Pinterest, weil sie etwas suchen. Lösungen. Inspiration. Antworten. Und wenn du deine Inhalte richtig aufbereitest, dann wirst du gefunden – von Menschen, die genau das suchen, was du anbietest.

Das Schönste daran? Ein Pin arbeitet weiter, auch wenn du schläfst. Auch wenn du im Urlaub bist. Auch wenn du einen Tag keinen Finger rührst. Auf Instagram ist ein Post nach 24 bis 48 Stunden quasi unsichtbar. Auf Pinterest fangen Pins erst nach Wochen oder Monaten so richtig an zu laufen.

Du tauschst Performance gegen Strategie. Sichtbarkeit ohne Dauerpräsenz. Und genau das war es, wonach ich gesucht hatte – ich hatte es nur nicht gewusst.

Für wen Pinterest wirklich funktioniert

Ich bin nicht der Typ, der dir Pinterest als Wundermittel verkauft. Das wäre unehrlich. Und unehrlich sein ist nicht mein Stil.

Also lass mich klar sagen: Pinterest ist nicht für alle und nicht für jedes Business die perfekte Lösung.

Aber es funktioniert richtig gut, wenn du mit deinem Online-Business sichtbar werden willst – egal ob du als Coach, Trainerin, Beraterin, Kreative oder mit einem eigenen Shop arbeitest. Wenn du eine ruhige, planbare Marketingstrategie suchst, die nicht von deiner täglichen Anwesenheit abhängt. Wenn du dir eine eigene E-Mail-Liste aufbauen willst, statt auf einen Algorithmus angewiesen zu sein. Und wenn du dir wünschst, gefunden zu werden, anstatt dich jeden Tag aufs Neue beweisen zu müssen.

Wenn du dir gerade denkst: Hm, das klingt nach mir – dann bist du auf Pinterest genau richtig.

Und wenn du dir noch nicht sicher bist, ob Pinterest für dein Business das Richtige ist, habe ich genau dafür ein kostenloses Produkt erstellt: Pinterest statt Posting-Panik. Es hilft dir herauszufinden, ob Pinterest zu dir passt.

Und Instagram? Ja. Ich bin immer noch da.

Instagram

Ich weiss, was du jetzt denkst. Du hast die ganze Zeit erzählt, wie stressig Instagram war. Und du bist noch da?

Ja. Bin ich. Und weisst du warum?

Weil du da bist. Und weil ich genau das sehe: wie viele sich dort jeden Tag abstrampeln. Sich verbiegen. Reels drehen, die sie nicht drehen wollen. Posten, weil der Algorithmus es verlangt, nicht weil sie Lust haben.

Und genau deshalb bin ich noch dort – um zu zeigen, dass es auch anders geht. Dass man nicht zwischen laut sein auf Instagram und unsichtbar sein wählen muss. Dass Pinterest eine echte Alternative ist, die ruhig, planbar und nachhaltig funktioniert.

Instagram ist also nicht weg. Aber es ist nicht mehr das Steuer, an dem ich sitze. Pinterest ist mein Hauptkanal. Instagram ist der Ort, wo ich den Menschen begegne, die das vielleicht noch nicht wissen.

Was ich heute tue und wie du anfangen kannst

Heute zeige ich Unternehmerinnen genau das, was ich selbst gelernt habe: Wie man Pinterest strategisch und nachhaltig nutzt. Wie man sichtbar wird, die E-Mail-Liste aufbaut und Kundinnen gewinnt – ohne Dauerstress, ohne du musst jeden Tag posten, ohne Hype.

Auf Pinterest findest du mich natürlich auch – wo sonst?

Was ich dir mitgeben möchte

Wenn ich eine Sache aus dieser ganzen Geschichte gelernt habe, dann diese:

Marketing darf sich gut anfühlen. Es muss sich nicht wie ein Kampf anfühlen. Es muss dich nicht erschöpfen. Es muss nicht laut sein, nicht täglich, nicht perfekt.

Es darf zu dir passen.

Und wenn du gerade das Gefühl hast, dass dein Marketing irgendwie an dir zieht statt dich nach vorne bringt – dann ist das vielleicht das Signal, das ich auch gebraucht hatte. Nicht der eine grosse Moment. Einfach das leise, anhaltende Wissen: So muss es nicht sein.

Ich bin Tanja. Pinterest-Strategin. Ruhige Stimme im Marketinglärm. Und ich freue mich, wenn du deinen Weg zur leichten Sichtbarkeit findest – so wie ich meinen gefunden habe.

Du weisst nicht, ob Pinterest zu deinem Business passt?

Vielleicht hast du eine Idee, ein Angebot, einen Shop – aber du bist dir nicht sicher, ob und wie Pinterest für dich funktionieren kann. Dann hast du zwei Möglichkeiten:

📄 Pinterest statt Posting-Panik – Tanjas kostenloses PDF (0 €), das dir hilft herauszufinden, ob Pinterest der richtige Kanal für dein Business ist.

Kennenlerngespräch mit Tanja – Du möchtest direkt mit Tanja sprechen und herausfinden, wie Pinterest konkret für dein Business aussehen kann? Dann buch dir ein unverbindliches Kennenlernen.


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Autorin Diana Fux und ihre Gäste

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Fux macht’s einfach.

Systeme · Sichtbarkeit · Umsetzung


Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.

Was hat’s bei dir ausgelöst – Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen?

4 Kommentare

  1. Ein toller Beitrag 👏 Tanja, das macht richtig Lust auf Pinterest und ich fühle deinen Struggle mit Instagram total.

    Für die Membership kann ich aus voller Überzeugung Werbung machen, denn damit habe ich richtig gut starten und loslegen können.

    Antworten
    • Pin mit Plan, die Membership, genau das ist ein guter Start für Pinterest.

      Antworten
  2. Ein Hoffnungsschimmer für Social Media Gegeißelte. Das macht richtig Lust auf Pinterest!

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    • Genau das macht es, Lust auf Pinterest. Danke Stefanie.

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Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen

Liebe Diana, ich habe erst jetzt wieder festgestellt wie viel mir deine Begleitung gebracht hat und immer noch bringt.

Wenn ich selber mal wieder hänge, versuche ich mir deine Worte vorzustellen und das hilft mir sehr.

Dein Kollektiv ist nochmal mehr als das SoulNet und es hilft mir so in der Entwicklung zu bleiben.

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