Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Öl vor der Haarwäsche klingt nach der falschen Reihenfolge.

Öl vor der Haarwäsche klingt nach der falschen Reihenfolge.

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Ich hab jahrelang gedacht, Öl ins Haar sei etwas, das man macht, wenn man sonst nichts mehr weiss. So ein Verzweiflungsschritt für Leute mit Strohhaar.

Dass man es vor der Wäsche macht und nicht danach, hat mir irgendwann eine Frau erzählt, und ich hab ehrlich gesagt zuerst gedacht, sie hat sich versprochen. Öl rein, und dann wasche ich es gleich wieder raus? Das klang nach der sinnlosesten Reihenfolge, die man sich ausdenken kann.

Mache ich jetzt trotzdem. Ungefähr jede zweite Haarwäsche.

Warum die Reihenfolge erst falsch klingt

Der Reflex ist verständlich. Pflege kommt nach dem Waschen, das haben wir alle so gelernt, und alles andere fühlt sich an wie Zähneputzen vor dem Schokoladenkuchen.

Was ich inzwischen darüber weiss: es geht gar nicht darum, dass etwas drinbleibt. Das Öl ist vor der Wäsche da, es sitzt eine Weile drauf, und dann wird gewaschen. Fertig. Ich beschreibe hier ausdrücklich nur, was ich tue, und nicht, was das bewirkt. Dazu gleich noch ein eigener Absatz.

Mich hat an der Sache vor allem eins überzeugt, und das ist ziemlich unromantisch: es kostet mich nichts extra an Zeit. Das Öl kommt drauf, während ich noch ganz andere Sachen mache.

Wie ich es tatsächlich mache, Schritt für Schritt

Ich nehme das Rejuveniqe Öl, das ist das, was bei mir eh im Bad steht. Ein paar Tropfen in die Handfläche, mehr nicht, und dann direkt auf die Kopfhaut, nicht in die Längen. Scheitel für Scheitel, so wie man sich eincremt, und danach einmal mit den Fingerkuppen durch.

Dann lasse ich es liegen. Bei mir sind das meistens zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde, aber nicht, weil ich eine Zeit einhalte, sondern weil ich in der Zeit ohnehin am Schreibtisch sitze. An Tagen, an denen ich es eilig habe, sind es fünf Minuten, und ich habe keinen Unterschied bemerkt.

Danach wasche ich normal. Und hier kommt der einzige Punkt, an dem ich am Anfang etwas falsch gemacht habe: zuerst das Shampoo, dann das Wasser. Wer ins nasse Haar shampooniert, kriegt das Öl schwerer raus und wäscht dann dreimal. Ins ölige, trockene Haar erst das Shampoo einarbeiten, dann nass machen, das war bei mir der ganze Unterschied.

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Jede zweite Wäsche, und warum nicht jede

Ich hab am Anfang den Fehler gemacht, den vermutlich viele machen: wenn es gut ist, dann doch bitte jedes Mal. Das war zu viel. Nicht dramatisch, aber ich hab öfter gewaschen, und damit hatte ich mir genau das eingehandelt, was ich eigentlich loswerden wollte.

Jede zweite Wäsche ist bei mir der Punkt, an dem es sich einfügt, statt eine zusätzliche Aufgabe zu sein. Und das ist überhaupt der Massstab, an dem ich Routinen inzwischen messe. Was ich mir extra vornehmen muss, mache ich drei Wochen. Was an etwas hängt, das sowieso passiert, mache ich noch nach einem Jahr.

Wie ich überhaupt dahin gekommen bin, seltener zu waschen, steht in Haare seltener waschen, ohne dass es peinlich wird. Ich hab da zweimal abgebrochen, bevor es geklappt hat.

Was ich dazu ausdrücklich nicht sage

Ich beschreibe hier meine Anwendung. Ich sage nicht, wogegen das hilft, und ich gebe keine Empfehlung ab. Was an Haar oder Kopfhaut passiert, gehört zu Menschen mit fachlicher Ausbildung, und ich habe keine.

Ich zeige auch keine Vorher-Nachher-Bilder. Nicht, weil ich sie nicht hätte, sondern weil so ein Bilderpaar immer etwas behauptet, das ich nicht belegen kann. Bei mir ist zwischen zwei Fotos eine Menge passiert, nicht nur ein Öl.

Und ich verdiene an dem Produkt, das ich hier nenne. Das gehört dazugesagt, bevor du weiterliest.

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Zum Mitnehmen: Öl vor der Wäsche klingt nach der falschen Reihenfolge und ist bei mir trotzdem geblieben, weil es an etwas hängt, das ich sowieso mache. Ein paar Tropfen auf die Kopfhaut, liegen lassen, solange es gerade passt, und dann das Shampoo ins trockene Haar bevor das Wasser kommt. Jede zweite Wäsche reicht. Was du daraus machst, ist deine Sache, ich erzähl hier nur, wie es bei mir läuft.

Häufige Fragen

Wie lange muss das Öl drin bleiben?

Bei mir sind es meistens zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde, weil ich in der Zeit ohnehin am Schreibtisch sitze. An eiligen Tagen sind es fünf Minuten. Ich halte da keine Zeit ein.

Wird das Haar davon nicht fettig?

Es wird danach ja gewaschen. Der Punkt, an dem bei mir etwas schiefging, war die Menge und die Reihenfolge beim Waschen: zu viel Öl und Shampoo ins nasse Haar, dann wäscht man dreimal.

Kopfhaut oder Längen?

Bei mir Kopfhaut. Scheitel für Scheitel, danach einmal mit den Fingerkuppen durch. Was in den Längen landet, landet dort nebenbei.

Muss es dieses eine Öl sein?

Ich nehme das, was bei mir im Bad steht, und ich verdiene daran. Das gehört dazugesagt. Ob ein anderes für dich passt, kann ich nicht beurteilen.

Wie oft in der Woche?

Bei mir jede zweite Haarwäsche. Jedes Mal war mir zu viel, und dann habe ich öfter gewaschen als vorher.

Wenn du es ausprobieren willst

Dann fang bei der nächsten Wäsche an, nicht bei der übernächsten, und nimm weniger Öl, als du denkst. Wenn es beim ersten Mal nicht rausgeht, war es die Reihenfolge und nicht das Öl.

Mehr in dieser Richtung?
Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Ölen, Haaren und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Kein Business, keine Strategie.

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Füchsische Grüsse, Diana 🦊


Diana Fux, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für leise und vielseitige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für selbständige Frauen. Du kannst dein Fach, und trotzdem hängt es an einer Stelle. Du bist halt einfach zu nah dran.

Du machst schon viel. Ich schaue von aussen drauf und sage dir, was davon wirklich trägt, statt dass du noch mehr vom Falschen tust. Hier stehen Beiträge übers Business und Beiträge über Haare und Öle. Das ist kein Durcheinander, das ist dieselbe Frau: die, die alles allein macht und für alle sorgt ausser für sich.

Du weisst nicht, was davon für dich gerade dran ist? Dann melde dich, ich antworte selbst. Kontakt →

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.


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Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

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