Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

März 2026: Holprig. Aber geil. Mein ehrlicher Monatsrückblick

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Du machst auch ab und zu Rückblicke. Vielleicht monatlich, vielleicht quartalsweise, vielleicht in Notizbüchern, die danach niemand mehr aufschlägt. Und du fragst dich, ob das überhaupt Sinn ergibt, wenn die Monate sich anfühlen wie eine durchgängige Linie ohne klare Highlights.

Ergibt es. Aber nur, wenn du den Rückblick nicht als Bilanz für andere baust, sondern als ehrliches Werkzeug für dich. März war für mich genau so ein Monat. Holprig, mit wenig Glanzlicht nach aussen, aber innen viel Bewegung. Genau über solche Monate spricht selten jemand, weil sie sich schlecht in eine Story verpacken lassen.

In diesem Artikel zeige ich dir meinen März 2026 ehrlich, was ich daraus gelernt habe, und warum ein Monat, der sich «holprig aber geil» anfühlt, oft mehr wert ist als einer mit sieben sichtbaren Erfolgen.

Optimieren statt performen, war das richtig?

Im März habe ich bewusst nicht performt. Keine grossen Launches, kein Daily-Posting-Programm, kein neuer Funnel der die Welt aus den Angeln hebt. Stattdessen habe ich optimiert. Bestehende Angebote nachgeschärft. Newsletter-Texte überarbeitet. Pinterest-Konto aufgeräumt. Klientinnen begleitet, langsam, mit Ruhe.

Die ehrliche Antwort: Ja, das war richtig. Aber es fühlte sich nicht richtig an, während es passierte. In einer Welt, in der jeder andere Selbständige laut auf Erfolge zeigt, fühlt sich ein Monat ohne Show wie Stillstand an. Er ist es nicht. Er ist Tiefenarbeit. Und Tiefenarbeit zahlt sich in Monaten aus, nicht in Wochen.

Was das mit dir zu tun hat

Wenn du grade auch in einem stillen Monat steckst, ist das vermutlich genau der richtige Monat. Nicht jede Phase darf sichtbar laut sein. Aufbauen, justieren, ausmisten, sortieren, das alles braucht ruhige Phasen, in denen niemand zuschaut und du nicht jeden Tag liefern musst.

Wer in ruhigen Phasen panisch wird und anfängt mit Aktionismus zu reagieren, sabotiert oft genau die Arbeit, die unter der Oberfläche grade passiert. Vertraue solchen Phasen mehr. Sie sind keine Verlustzeit, sie sind oft das Fundament für die nächste sichtbare Phase.

Warum ich nicht so tue, als ob

Ich könnte jeden Monatsrückblick mit drei grossen Erfolgsmomenten illustrieren, ich könnte den März in einer Story so verpacken, dass er nach Triumph klingt. Mache ich nicht. Weil ich mehr Wert darauf lege, dass eine Frau, die grade auch einen holprigen Monat hatte, sich erkannt fühlt, als dass ich nach mehr aussehe als ich bin.

Wenn ich jeden Monat hochpolieren würde, wäre ich Marketing, nicht Mentoring. Marketing verkauft Glanz. Mentoring verkauft Wahrhaftigkeit. Beides hat seine Berechtigung, aber ich bin in der zweiten Disziplin unterwegs, und das soll auch in einem Monatsrückblick zu sehen sein.

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Was der März mir konkret gezeigt hat

Erstens, dass meine Newsletter-Liste stabiler wächst, wenn ich konsequent Blog-Inhalte hochlade, als wenn ich sie aktiv bewerbe. Die Mathematik dahinter ist langweilig: Suchanfragen führen Menschen zum Blog, der Blog führt zur Newsletter-Anmeldung. Wer einmal eingestiegen ist, bleibt deutlich länger als jemand der über einen Werbe-Push reinkommt.

Zweitens, dass mein Hosentaschensupport-Format anders gebucht wird als ich gedacht habe. Ich hatte angenommen, dass es vor allem für Launches gebucht wird, in Wirklichkeit buchen es Frauen, die einen Neustart in ihrem Business machen. Das ist eine wichtige Erkenntnis fürs Marketing der nächsten Monate.

Drittens, dass meine Kundinnen mehr von einer kurzen, klaren Ansage profitieren als von langen erläuternden Gesprächen. Das ist meine Stärke, und ich darf sie deutlicher leben, ohne mich dafür weichspülen zu müssen.

Holprig, aber geil

So fühlte sich der Monat an. Holprig im täglichen Erleben, geil im rückblickenden Lernwert. Solche Monate sehen von aussen nach wenig aus und sind innen die wertvollsten. Ich habe sie früher unterschätzt, ich tue es nicht mehr.

Wenn du auch grade einen «holprig aber geil»-Monat hast, das ist normal. Manchmal sogar das Beste was passieren kann, weil es dich zwingt unter die Glanzoberfläche zu schauen. Schreib auf, was du gelernt hast. Schreib auf, was sich verschoben hat. Schreib auf, was du im nächsten Monat anders machst. Mehr braucht ein Rückblick nicht.

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Dein Takeaway
Nicht jeder Monat braucht sichtbare Erfolge, um wertvoll zu sein. Ein holpriger Monat mit echtem Lernwert ist mehr wert als ein hochpolierter ohne Tiefgang. Notier dir am Monatsende drei Sachen: was war, was du gelernt hast, was du nächsten Monat anders machst. Mehr braucht ein ehrlicher Rückblick nicht.

Füchsische Grüsse,
Diana 🦊

Häufige Fragen

Warum mache ich als Mentorin selbst Monatsrückblicke?

Weil Reflexion kein Luxus ist, sondern ein Werkzeug. Ich mache selbst, was ich meinen Kundinnen empfehle: regelmässig innehalten, schauen was wirklich war, und daraus ableiten was als nächstes dran ist.

Was gehört in einen guten Monatsrückblick als Selbständige?

Was war geplant, was wirklich passiert ist, und was du daraus mitnimmst. Nicht mehr. Keine Perfektion. Ehrlichkeit schlägt Vollständigkeit.

Ist ein Monat ohne grosse Sichtbarkeit verschwendet?

Nein. Systeme aufbauen, Prozesse rund machen und Klarheit gewinnen ist Arbeit, die trägt, auch wenn sie niemand sieht. Der nächste sichtbare Schritt steht fast immer auf unsichtbarer Vorarbeit.

Kann eine Mentorin wirklich helfen, wenn sie selbst noch im Aufbau ist?

Ja. Wer selbst mittendrin ist, kennt die echten Stolperstellen. Nicht als Show, sondern als echte Erfahrung: ich weiss wie es ist, und ich weiss was hilft.

Ich stecke fest und weiss selbst nicht genau wo. Was jetzt?

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Diana Fux, Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen. Ich helfe dir, Muster zu erkennen, Chaos zu ordnen und endlich umzusetzen, was du schon längst weisst.

Nicht mit mehr Theorie. Sondern mit einem ehrlichen Blick auf das, was bei dir wirklich dran ist.

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.


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Was hat's bei dir ausgelöst?

Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen, alles willkommen. Schreib mir was dich bewegt hat. Genau das macht aus einem Artikel ein echtes Gespräch.

Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

4 Kommentare

  1. ….und obwohl ich dachte, es war ein schlechter Monat, war es der beste den ich haben konnte. Klarheit gefunden und meinen Sommer entspannt im Garten, statt ständig online, ein Stück näher gekommen. Wieder bewusst meine Werte gelebt. Ich war anders sichtbar, dank toller Frauen die Support nicht als schlimm empfinden. Ich war in einem anderen Blog als Gast und durfte über meine Wahlheimat schreiben. Ich war in mehreren Newsletter vertreten. Ich danke, wie auch in meinem letzten Newsletter meiner treuen Community, Kunden und Leserinnen, für den ehrlichen und herzlichen Support den ich immer wieder erfahre, das ist nicht selbstverständlich. Ich wünsche allen schöne Ostern und einen tollen April. Let’s go.🦊

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  2. So ein toller Blog!!! Hab so viel nicken müssen😅
    Und zu deiner Aussage „ihr seid keine perfekte Community, aber eine ehrliche“
    Ihr seid genau die Community die so Starter wie ich brauchen und somit genau richtig und perfekt für jeden, der anfängt, feststeckt oder von seinen Aufgaben überrollt wird.
    Danke, das ich dabei sein kann und danke für das Wissen und die Ruhe, die du und Jenny in mir auslöst!🙏❤️

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    • Magdalena, ich freue mich so sehr, dass du hier bist. 🧡

      Weisst du, was mich an deinem Kommentar berührt? Du siehst, was Jenny und ich aufgebaut haben und bewunderst es. Dabei vergisst du gerade, dass du genau dasselbe tust. Nicht identisch. Aber dasselbe im Kern: du baust etwas auf, das dir gehört, mit dem was du hast – wenig Zeit, viel Wille und ein klares Warum.

      Jenny war auch mal genau da, wo du jetzt bist. Ich war es auch.

      Der Unterschied zwischen jetzt und später ist nicht nur Talent. Er ist Zeit, Dranbleiben und ein Raum wie das SoulNet – wo niemand so tut als wäre es easy, wenn es das gerade nicht ist.

      Du gehörst genau hierher. Nicht nur als Zuschauerin. Du bist eine Soul-Lady.

      Füchsische Grüsse, Diana 🦊. 🦊

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      • Aaawww🥲 Jetzt hab ich Pippi in den Augen! Danke für diese herzlichen Worte! Das bedeutet mir viel, das da jetzt Menschen sind, die mich verstehen, mich unterstützen sowohl beruflich als auch emotional UND!!! die an mich glauben wenn ich es selbst manchmal nicht kann! Die sich die Zweifel, Ängste und Sorgen anhören und stehts liebevolle, aufbauende Worte für mich haben – das alles weiß ich so sehr zu schätzen! Erst als ich mit euch regelmäßig in Kontakt getreten bin, hab ich eigentlich gemerkt was mir fehlt! Danke dafür liebe Diana, liebe Jenny und liebe Soulnet Mädels🤗

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