Es ist nicht das Waschen, das nervt. Es ist der halbe Tag danach.
Ich hab das jahrelang so gemacht: jeden Tag waschen, weil es sonst strähnig aussah. Und an den Tagen, an denen ich es nicht geschafft hab, dosenweise Trockenshampoo. Fein und platt, dazu Schuppen, und irgendwann hab ich mir einfach nicht mehr im Spiegel gefallen.
Das Fiese an feinem Haar, das schnell fettet, ist der Kreis darin. Du wäschst, weil es fettet. Es fettet schneller, weil du wäschst. Und alle sagen dir, du sollst die Abstände verlängern, was ungefähr so hilfreich ist wie «schlaf halt besser».
Ich hab zwei Anläufe abgebrochen, bevor der dritte funktioniert hat. Was beim dritten anders war, ist der ganze Artikel.
Du weisst nicht, was zu deinem Haar passt?
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Warum die ersten zwei Anläufe gescheitert sind
Beim ersten Mal hab ich einfach aufgehört, täglich zu waschen. Also von jeden Tag auf jeden dritten, in einem Schritt. Nach vier Tagen sah ich aus, als hätte ich zwei Wochen im Zelt gewohnt, und hab wieder angefangen.
Beim zweiten Mal hab ich dasselbe gemacht, nur mit mehr Trockenshampoo. Was passiert ist: der Ansatz war grau statt fettig, und auf der Kopfhaut lag zusätzlich noch eine Schicht Puder. Es sah besser aus und fühlte sich schlechter an.
Der Fehler war beide Male derselbe. Ich hab am Ergebnis gedreht und nicht an dem, was davor passiert.
Was beim dritten Anlauf anders war
Drei Sachen, und keine davon ist spektakulär.
In kleinen Schritten statt in einem. Von jeden Tag auf jeden zweiten, und das drei Wochen lang, bevor überhaupt der nächste Schritt kam. Das ist quälend langsam und deshalb hält es.
Kühler waschen. Ich hab richtig heiss geduscht, jahrelang. Wärmer heisst nicht sauberer, es heisst nur, dass hinterher schneller wieder etwas nachkommt. Das war der Handgriff, der bei mir am meisten ausgemacht hat, und er kostet nichts.
Zuerst die Kopfhaut, dann die Längen. Ich hab davor immer das Shampoo in die Spitzen geknetet, weil die ja trocken aussahen. Falsch herum. Die Kopfhaut ist die Stelle, an der etwas passiert, die Längen kriegen nur ab, was auf dem Weg nach unten mitkommt.
Kein Schwein hat mir das je gesagt. Es ging jahrelang nie darum, keine Firma hat gesagt: zuerst die Kopfhaut. Und jetzt siehst du auf einmal überall Serum.
Erst mal in Ruhe schauen, was ich mit den Haaren mache?
Auf meiner Haar-Seite liegt alles an einem Ort: der Shop, das Quiz, meine Geschichte und was ich über die einzelnen Serien denke.
Wo MONAT bei mir reinkommt, und wo nicht
Ich teste an meinen eigenen Haaren, bevor ich ein Wort darüber verliere. Seit Juni nutze ich MONAT an genau diesem Haar: fein, schnell fettend, dazu eine Kopfhaut, die lange nicht mitgemacht hat.
Was ich sagen kann: ich hatte meine Haare lange nicht schön. Ich konnte tun und machen, was ich wollte, und egal wie viel Geld reinging, es hat nie richtig funktioniert. Seitdem ist das anders, und ich mag mich wieder im Spiegel anschauen.
Was ich nicht sage: dass das an einem Produkt liegt und bei dir genauso wäre. Die Umstellung oben war ein Teil davon, und den hättest du auch ohne mich. Naturbasiert heisst bei MONAT konkret Wirkstoffe statt Silikone, und ob das für dein Haar das Richtige ist, sagt dir kein Blogartikel, auch meiner nicht.
Damit es gesagt ist: ich bin Markenpartnerin bei MONAT, und wenn du über meinen Link bestellst, verdiene ich mit. Meine Arbeit daran ist die Beratung, vorher und nachher, und die ist mir ehrlich gesagt lieber als der Bestellknopf. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren, ich hab ja nur meine eigenen Haare. Ich zeig dir den Weg, und auf dem stehst du nicht mehr allein.
Das mit dem Investment, ehrlich gerechnet
Der Satz, der am häufigsten kommt, ist «das ist mir zu teuer». Und ich versteh ihn, ich hab ihn selbst gedacht.
Was ich dann gemacht hab: einmal zusammengerechnet, was vorher im Bad stand. Die halbleeren Flaschen, das Trockenshampoo im Doppelpack, die zwei Kuren, die ich nie zu Ende benutzt hab, und der Salonbesuch, den ich mir alle paar Monate gegönnt hab, weil es zu Hause nicht funktioniert hat.
Das vermeintlich grosse Investment ist keins. Man hat die Rechnung nur ohne die ganzen Fehlkäufe davor gemacht.
Ich hab umgeschichtet, nicht draufgelegt. Das ist ein Unterschied, und er lässt sich nachrechnen.
Zum Mitnehmen:
Feines Haar, das schnell fettet, braucht keine Radikalkur, sondern kleine Schritte über Wochen. Kühler waschen und zuerst die Kopfhaut, dann die Längen, kostet nichts und ändert am meisten. Und rechne einmal zusammen, was vorher im Bad stand, bevor du über den Preis nachdenkst.
Du willst sehen, was es überhaupt gibt, ohne dass dir jemand hinterherläuft?
Auf «MONAT für dich» steht in Ruhe erklärt, welche Linie wofür gedacht ist und was die Marke anders macht.
Häufige Fragen zu feinem Haar, das schnell fettet
Wie schnell darf ich die Waschabstände verlängern?
Bei mir hat nur die langsame Variante gehalten: von jeden Tag auf jeden zweiten, und das drei Wochen lang, bevor überhaupt der nächste Schritt kam. Zwei Anläufe mit grossen Sprüngen habe ich abgebrochen. Das ist meine Erfahrung, keine Vorgabe.
Macht die Wassertemperatur wirklich einen Unterschied?
Bei mir war es der Handgriff mit dem grössten Effekt, und er kostet nichts. Ich habe jahrelang richtig heiss geduscht. Wärmer heisst nicht sauberer. Ob das bei dir genauso ist, kann ich nicht beurteilen, aber es ist der billigste Versuch von allen.
Kopfhaut oder Längen zuerst?
Ich habe das Shampoo früher in die Spitzen geknetet, weil die trocken aussahen. Heute mache ich es umgekehrt: die Kopfhaut ist die Stelle, an der etwas passiert, die Längen bekommen ab, was auf dem Weg nach unten mitkommt.
Hilft Trockenshampoo in der Übergangszeit?
Bei mir war es eine Krücke, die den Kreis nicht durchbrochen hat. Der Ansatz war grau statt fettig, und auf der Kopfhaut lag zusätzlich eine Schicht Puder. Es sah besser aus und fühlte sich schlechter an.
Ist MONAT nicht einfach teuer?
Das dachte ich auch, bis ich zusammengerechnet habe, was vorher im Bad stand: halbleere Flaschen, Trockenshampoo im Doppelpack, zwei nie beendete Kuren und der Salonbesuch alle paar Monate. Ich habe umgeschichtet und nicht draufgelegt. Diese Rechnung kannst du für dich selbst machen.
Was heisst naturbasiert bei MONAT konkret?
Für mich heisst es Wirkstoffe statt Silikone, und das ist der Punkt, den man am Etikett nachlesen kann. Pauschal «natürlich» sagt für sich genommen wenig, deshalb schreibe ich lieber, woran man es festmacht.
Wenn dich das hier trifft, dann liest du als Nächstes:
Mehr in dieser Richtung?
Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Haaren, Ölen und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Kein Business, keine Strategie.
Füchsische Grüsse, Diana 🦊

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