Es ist gerade komisch, und du weisst nicht woran es liegt?
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Deine Locken waren nach dem Waschen schön gebündelt, und jetzt hängt eine Seite, während die andere ihr eigenes Programm macht. Du schaust in den Spiegel und überlegst, ob du schon wieder die ganze Waschroutine brauchst. Bei mir lässt sich an solchen Tagen manchmal mit einem Refresh noch etwas herausholen.
Wie gut das klappt, hängt davon ab, wie sich meine Haare gerade anfühlen und was schon darin ist. Ich wasche nicht nach einem starren Plan, mal ist es an Tag vier, mal erst an Tag sechs. Sport, Wetter und die verwendeten Produkte spielen dabei mit hinein.
Hier erzähle ich dir, wie ich zwischen den Wäschen auffrische. Schau, was davon zu deinen Haaren passt, denn meine Routine muss nicht deine werden.
Erst einmal schauen, was überhaupt nötig ist
Manchmal sind nur einzelne Strähnen aus der Form geraten. Dann kümmere ich mich um diese Stellen, statt sofort den ganzen Kopf nass zu machen. Wenn die Haare insgesamt hängen, brauche ich bei mir mehr Wasser, damit sich wieder etwas formen lässt.
Ich halte wenig davon, einen möglichst langen Waschabstand zum Erfolgsmassstab zu machen. Ein Refresh soll eine praktische Möglichkeit für zwischendurch sein. Wenn du lieber waschen möchtest, musst du dich dafür weder vor einer Lockenmethode noch vor den Routinen anderer Frauen rechtfertigen.
Erst mal in Ruhe schauen, was ich mit den Haaren mache?
Auf meiner Haar-Seite liegt alles an einem Ort: der Shop, das Quiz, meine Geschichte und was ich über die einzelnen Serien denke.
Bei mir reicht ein Hauch Wasser oft nicht
Für einen gründlicheren Refresh mache ich meine Längen deutlich nass. Mit einer Sprühflasche mit feinem Nebel kann ich das gut dosieren und dort verteilen, wo ich es brauche.
Ich beginne lieber mit Wasser, bevor ich weitere Produkte ergänze. In den Haaren ist ja meist noch etwas vom Waschtag. Dann schaue ich, ob sich die Strähnen mit vorsichtigem Kneten wieder bündeln lassen.
Du kannst mit einer kleinen Partie anfangen und beobachten, wie sie reagiert. So merkst du eher, ob du mehr Feuchtigkeit brauchst oder ob dir das bisherige Ergebnis schon gefällt.
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Mit zusätzlichem Produkt bin ich sparsam
Ich verwende beim Auffrischen weniger Produkt als nach dem Waschen. An manchen zweiten oder dritten Tagen arbeite ich mit einem kleinen Tropfen Öl und wenig leichtem Leave-in, die ich zunächst in den Händen verteile.
Für einen grösseren Refresh nutze ich auch ein Produkt, das ich vor dem Einkneten in die Hände gebe. Dass etwas «Spray» heisst, bedeutet für mich nicht automatisch, dass ich es grosszügig über den ganzen Kopf verteilen muss. Anwendungshinweise und die Reaktion meiner Haare sind mir dabei wichtiger.
Ich würde dir für einen misslungenen Refresh nicht sofort das nächste Produkt empfehlen. Zuerst möchte ich wissen, was du schon benutzt hast und was dich am Ergebnis stört. Eine längere Einkaufsliste ist für mich noch keine hilfreiche Beratung, und du musst nicht jedes Mal weiterprobieren, bis der Waschtag unbedingt ausfällt.
Trocknen, ohne gleich wieder alles anzufassen
Ich trockne meine Haare mit dem Diffusor bei handwarmer Luft und niedriger Stufe. Zum Schluss verwende ich gern noch kalte Luft. Das ist meine Gewohnheit, keine Voraussetzung dafür, dass ein Refresh gelingt.
Falls sich eine feste Hülle vom Stylingprodukt gebildet hat, knete ich sie erst weich, wenn die Haare trocken und abgekühlt sind. Vorher versuche ich, sie möglichst in Ruhe zu lassen. Das ist gelegentlich der Teil, der am meisten Geduld braucht.
Am Ansatz verwende ich bei Bedarf Clips. Ich schaue, wo mir etwas Volumen fehlt, statt überall gleichzeitig noch mehr machen zu wollen.
Wenn dich das hier trifft, dann liest du als Nächstes:
Fragen zum Auffrischen
Muss ich für einen Refresh alle Haare nass machen?
Nein. Wenn dich nur einzelne Strähnen stören, kannst du dort anfangen. Bei mir hilft mehr Wasser in den Längen, wenn ich die Form insgesamt auffrischen möchte.
Brauche ich dafür ein besonderes Produkt?
Nicht zwingend. Schau zuerst, was mit Wasser und dem vorhandenen Styling möglich ist. Wenn du etwas ergänzen möchtest, beginne mit wenig und beachte die Hinweise des jeweiligen Produkts.
Warum wirken meine Haare danach manchmal schwer?
Zusätzliches Produkt kann eine Rolle spielen, es lässt sich aber aus der Ferne nicht eindeutig beurteilen. Schau darauf, was bereits in deinen Haaren ist, und probiere beim nächsten Mal eine kleinere Menge oder zunächst nur Wasser.
Und wenn meine Locken trotzdem nicht schön werden?
Dann wasch sie oder trag sie so, wie sie heute sind. Ich finde, Haarpflege muss in deinen Morgen passen. Wenn du länger mit dem Auffrischen beschäftigt bist als mit einer Wäsche und dich das Ergebnis trotzdem ärgert, würde ich diesen Ablauf nicht weiter verteidigen, nur weil er bei jemand anderem gut aussieht.
Wenn du deine eigene Routine anschauen möchtest, schreib mir «HAARE» und erzähl mir, was du aktuell verwendest und an welcher Stelle du unzufrieden bist. Dann können wir über deine Haarpflege und eine passende Produktauswahl sprechen.
Werbung: Ich bin MONAT-Markenpartnerin, das heisst, über die Links in diesem Artikel kannst du bei mir bestellen. Was ich hier beschreib, ist meine eigene Routine und mein eigenes Erleben, und kein Versprechen, dass es bei dir genauso läuft.
Füchsische Grüsse, Diana 🦊
Mehr in dieser Richtung?
Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Haaren, Ölen und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Hier geht es nur um dich und deinen Alltag.

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