Es gibt diese Momente, da bist du nicht in deiner „High Vibe Unternehmerinnen“-Ära.
Da bist du nicht motiviert.
Da bist du nicht inspirierend.
Da bist du einfach nur… fertig.
Und während irgendwo im Internet wieder jemand sagt, du sollst „sichtbarer sein“, „mehr geben“, „noch klarer verkaufen“, „mehr Reels machen“, „mehr du sein“, „aber bitte strategisch“, denkst du dir nur:
Leckt mich doch alle am Arsch. 🙂 LMAA
Und weißt du was?
Das ist bei mir nicht das Ende.
Das ist oft der Anfang.
Weil genau in diesen Momenten – wenn ich wirklich am deprimiertesten bin – passiert bei mir immer wieder das größte Wachstum.

Nicht, weil ich dann so stark bin.
Sondern weil mir dann plötzlich egal wird, was alle anderen denken.
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Die Szene, die ich zu gut kenne
Ich lag nicht körperlich am Boden – aber innerlich.
Mit dieser Mischung aus:
„Ich kann nicht mehr.“
„Ich hab keinen Bock mehr.“
„Wozu mach ich das eigentlich?“
und
„Warum hab ich das Gefühl, ich mache alles falsch, obwohl ich mich so anstrenge?“
Und dann kommt es: dieses Rauschen aus Stimmen.
Der Algorithmus.
Die Vergleichsbühne.
Die „So musst du’s machen“-Sätze.
Manchmal sogar von Coaches, die ich bezahlt habe.
Nicht weil sie böse sind, sondern weil sie halt ihre Schablone haben.
Wenn du merkst, dass du mehr Zeit mit Scrollen als mit Umsetzen verbringst: Sichtbarkeit, auch ohne Instagram.
Und ich? Ich versuche, brav zu sein.
Richtig zu sein.
Gefällt-zu-sein.
Ich versuche, das Spiel zu spielen.
Bis ich nicht mehr kann.
Und dann kippt’s.
Der Moment, wo alles kippt
Das Verrückte ist:
Wenn ich ganz unten bin, habe ich plötzlich eine Freiheit, die ich oben nicht hatte.
Weil ich nichts mehr zu verlieren glaube.
Wenn ich schon am Boden liege, weiter fallen kann ich ja nicht.
Also kann ich auch aufhören, mich zu verbiegen.
Und genau da passiert dieser Shift:
Nicht „Ich geb auf“.
Sondern:
„Scheiss drauf, ich mach’s jetzt.“
Das ist kein hübscher Pinterest-Spruch.
Das ist ein Moment, in dem ich wieder bei mir lande.
Was ich dann mache (und was mich jedes Mal weiterbringt)
In diesen „leck mich“-Momenten passieren bei mir oft drei Dinge und die sind der Grund, warum daraus Wachstum wird:
Ich höre auf, mich zu erklären
- Ich stoppe dieses innerliche Rechtfertigen.
- Ich muss niemandem beweisen, dass ich es „richtig“ mache.
- Ich mach es so, dass ich es durchhalte.
Ich mache den nächsten Schritt – nicht den perfekten
- Nicht „neuer Plan, neue Strategie, neues System“.
- Sondern:
- ein Post.
- ein Angebot.
- eine Mail.
- ein Gespräch.
- eine Seite.
- ein „Ich probier das jetzt“.
B-Version erlaubt. Hauptsache draußen.
Warum die B-Version fast immer besser ist als der perfekte Plan: Warum du nicht umsetzen kannst – obwohl du alles weisst.
Ich entscheide wieder selbst, was wahr ist
Und das ist der wichtigste Punkt:
Ich gebe die Deutungshoheit über mein Business nicht an Außen ab.
Nicht an Trends.
Nicht an Tipps.
Nicht an „die machen das so“.
Nicht an den Algorithmus.
Ich frage mich:
Was stimmt für mich?
Was passt zu meiner Zielgruppe?
Was fühlt sich tragfähig an?
Und dann handle ich danach.
Warum das so gut funktioniert (und warum es nichts mit Drama zu tun hat)
Diese Momente wirken wie Wut.
Und ja – manchmal ist da Wut.
Aber darunter liegt etwas viel Wertvolleres:
Selbstführung, Mut und Vertrauen.
Wenn du ständig versuchst, allen zu entsprechen, bist du fremdgesteuert.
Wenn du irgendwann sagst: „Stopp. Ich mach’s jetzt auf meine Art.“
…dann beginnst du, dein Business zu führen.
Und das ist der Punkt, an dem Business plötzlich leichter wird.
Nicht, weil alles easy ist.
Sondern weil du nicht mehr gegen dich arbeitest.
5 Learnings, die ich daraus mitnehme (und die du klauen darfst)
- Dein Tiefpunkt ist nicht dein Beweis, dass du ungeeignet bist – er ist oft dein Reset.
- Wut ist manchmal ein Zeichen, dass du dich zu lange angepasst hast. Mehr dazu, wie du aufhörst, gegen dich selbst zu arbeiten: Zwischen Wattebausch und Wirkung.
- Klarheit kommt nicht immer aus Denken. Manchmal kommt sie aus Trotz + Handlung.
- „Scheiss drauf“ ist keine Strategie – aber es kann der Startschuss für eine werden.
- Der nächste kleine Schritt ist fast immer besser als der nächste große Plan.
Mini-Übung:
Wenn du gerade am Boden liegst
Wenn du dich gerade irgendwo zwischen „überfordert“ und „alles sinnlos“ befindest, dann bitte keine 30-Punkte-To-do-Liste.
Mach das hier:
- Schreib einen Satz auf:
„Ich bin müde von _______.“
(…Vergleichen, performen, erklären, warten, planen, perfekt sein.) - Schreib den Gegensatz:
„Ich will stattdessen _______.“
(…Ruhe, Klarheit, echte Sichtbarkeit, Verbindung, einfache Schritte.) - Und dann:
Was ist EIN Schritt, den du innerhalb von 20 Minuten machen kannst, damit du dich morgen wieder ernst nimmst?
Nicht groß.
Nicht perfekt.
Nur echt.
Warum ich dir das erzähle (und was das mit der Business-Kaffeeküche zu tun hat)
Weil ich genau diese Momente bei meinen Kundinnen sehe.
Dieses:
„Ich weiß so viel – aber ich komm nicht ins Tun.“
„Ich will sichtbar sein – aber ich will nicht performen.“
„Ich will mich zeigen – aber ich hab Angst vor Meinung.“
„Ich hab zu viele Stimmen im Kopf.“
Und dann passiert in der Business-Kaffeeküche etwas, das leise ist – aber massiv wertvoll:
Du kommst mit Chaos rein.
Du bekommst Perspektivwechsel statt Druck.
Und du gehst mit einem nächsten Schritt raus, der dich trägt.
Nicht weil du plötzlich eine neue Persönlichkeit bekommst.
Sondern weil du wieder bei dir landest.
Wenn du willst, schreib mir als Kommentar:
„LMAA“
(ja, wirklich 😄)
Dann weiß ich:
Du brauchst gerade keine neuen Tipps.
Du brauchst den einen Schritt, der dich wieder ins Gehen bringt.
Du willst nicht mehr allein im Kreis denken?
In der Business-Kaffeeküche sortierst du, was im Kopf kreist – ehrlich, ohne Performance, mit Frauen die verstehen.
Oder du buchst dir ein kostenloses Kennenlern-Gespräch – klar und ehrlich, wie alles bei mir.
Häufige Fragen
Ist es normal, im Business an den Punkt „Ich kann nicht mehr“ zu kommen?
Ja. Die meisten Selbstständigen erleben diese Momente regelmässig – besonders wenn sie versuchen, allen Erwartungen gleichzeitig gerecht zu werden. Es ist kein Zeichen von Scheitern, sondern oft ein Signal, dass du dich zu lange angepasst hast.
Was mache ich, wenn ich mich ständig mit anderen vergleiche?
Schliess die Tabs. Im Ernst. Vergleiche zeigen dir immer nur das Highlight-Reel anderer. Schreib stattdessen auf, was du diese Woche konkret geschafft hast – das verschiebt den Fokus zurück auf dich.
Wie finde ich heraus, was in meinem Business wirklich dran ist?
Statt alles gleichzeitig zu wollen: Frag dich, was du in den nächsten 20 Minuten tun könntest, das dich morgen ernst nehmen lässt. Nicht gross, nicht perfekt – nur echt. Genau das ist der erste Schritt raus aus der Lähmung.
Kennst du diese LMAA Phasen auch von dir selbst?






Oh ja, und wie ich dieses Gefühl kenne 😅
Und wie oft hab ich mich dann bei dir gemeldet und mich ausgekotzt, damit ich meine Gedanken wieder sortieren konnte.
haha, ja das kann echt gut tun, alles mal raus lassen, schütteln, Krone richten und weiter machen, whuhuuu. So ein Sparringpartner oder Perspektivwechsel ist gold wert. Ich freu mich das ich dir immer helfen konnte. Danke dir Lisa. Ich denke, nein ich weiss, du als evangelische Pfarrerin machst das auch jeden Tag, Beistand und Perspektive geben. Das braucht es echt in jeder Lebenssituation.