Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Arbeite ich jetzt alle ein oder such ich mir einen aus?

Pinterest-Pin mit dem Text «Arbeite ich jetzt alle ein oder such ich mir einen aus?»

Vier Flaschen auf dem Wannenrand. Und keine Ahnung, welche zuerst.

Die Frage stand letzte Woche in einem Call wörtlich im Chat, und zwar so: «arbeite ich alle Leave-ins ein? oder wähle ich mir einen aus???» Drei Fragezeichen. Ich hab gegrinst, weil ich genau weiss, wie sich das anfühlt.

Du stehst da, klatschnass, das Wasser läuft dir noch den Rücken runter, und vor dir steht ein kleines Regiment aus Fläschchen. Leave-in-Conditioner. Curl Cream. Mousse. Gel. Und irgendwo hast du mal gehört, dass die Reihenfolge wichtig ist, aber welche es war, weisst du nicht mehr.

Die Antwort ist kürzer, als du denkst. Und sie hat zwei Teile.

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Teil eins: du suchst dir eins aus

Von den Leave-ins nimmst du eins. Nicht alle nacheinander.

Sie machen im Kern dasselbe: sie bleiben im Haar und geben Feuchtigkeit dazu. Wenn du drei davon übereinanderlegst, kriegst du nicht dreimal so viel Pflege, du kriegst schwere Längen und Locken, die sich aushängen.

Welches, hängt an deinem Haar. Bei feinem Haar reicht oft schon eine Creme allein. Bei dickerem oder sehr trockenem Haar braucht es vorher noch etwas Leichteres, das nur Feuchtigkeit bringt. Bei mir ist es so, dass eins allein nicht reicht, aber das musst du an dir ausprobieren.

Die einzige Regel, die immer stimmt: fang mit Erbsengrösse an und leg nach. Nicht andersrum.

Teil zwei: vom Leichtesten zum Schwersten

Das ist die eigentliche Reihenfolge, und sie ist dieselbe wie bei der Gesichtspflege. Erst das Dünnflüssige, dann das Dickere, dann das, was hält.

Eins, das Leave-in. Ins klatschnasse Haar, von unten nach oben einarbeiten. Am besten über Kopf.

Zwei, die Mousse. Vorher schütteln. Die gibt Volumen und Halt, und sie geht vor dem Gel, nicht danach.

Drei, das Gel. Das kommt zuletzt und bildet den Cast, also diese harte Schicht um die Locke.

Wenn du diese Reihenfolge umdrehst, arbeitest du das Leichte in etwas hinein, das schon versiegelt ist. Es kommt dann nicht mehr dahin, wo es hin soll.

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Kein Handtuch, und das ist der Punkt, an dem die meisten stolpern

Du kommst aus der Dusche, greifst automatisch zum Handtuch und drückst einmal durch. Genau das nicht.

Die Produkte brauchen nasses Haar, richtig nass, so dass es noch tropft. Das Wasser ist der Träger, der alles verteilt. Wenn du vorher abtrocknest, sitzt das Produkt punktuell dort, wo deine Hand war, und sonst nirgends.

Also: einmal ausdrücken, damit es nicht mehr rinnt, ein Handtuch auf den Boden legen und direkt loslegen. Das fühlt sich am Anfang falsch an. Es ist die Sache, die bei mir am meisten verändert hat.

Woran du merkst, dass es genug ist

Das ist der einfachste Prüfgriff, den ich kenne, und ich hab ihn lange nicht gekannt.

Nachdem du ein Produkt eingearbeitet hast, schau auf deine Hände. Sind sie noch weiss und schmierig, war es zu viel. Fühlen sie sich nur noch nass an, war es genug. Ist gar nichts mehr da und das Haar fühlt sich trotzdem leer an, leg nach.

Beim Gel ist es umgekehrt, und das ist die eine Ausnahme: da nimm lieber etwas mehr. Den harten Cast knetest du hinterher wieder raus, das geht immer. Aber eine Definition, die du beim Nassen nicht reingebracht hast, holst du im Trockenen nicht mehr.

Zum Mitnehmen:
Ein Leave-in, nicht drei. Dann vom Leichtesten zum Schwersten: Leave-in, Mousse, Gel. Alles ins klatschnasse Haar ohne Handtuch dazwischen. Und beim Gel lieber etwas mehr als zu wenig.

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Häufige Fragen zur Reihenfolge beim Styling

Arbeite ich alle Leave-ins ein oder wähle ich eins aus?

Eins. Sie machen im Kern dasselbe, und drei übereinander geben nicht dreimal so viel Pflege, sondern schwere Längen. Welches, hängt an deinem Haar: bei feinem reicht oft eine Creme allein, bei dickerem braucht es vorher noch etwas Leichteres.

In welcher Reihenfolge kommen die Produkte ins Haar?

Vom leichtesten zum schwersten, so wie bei der Gesichtspflege: erst das Leave-in, dann die Mousse, dann das Gel. Drehst du das um, arbeitest du Leichtes in etwas hinein, das schon versiegelt ist.

Muss das Haar wirklich klatschnass sein?

Ja, es sollte noch tropfen. Das Wasser ist der Träger, der die Produkte verteilt. Einmal ausdrücken reicht, damit es nicht rinnt, dann Handtuch auf den Boden und direkt loslegen. Nicht vorher abtrocknen.

Woran merke ich, dass ich genug Produkt genommen habe?

Schau nach dem Einarbeiten auf deine Hände. Noch weiss und schmierig heisst zu viel. Nur noch nass heisst genau richtig. Gar nichts mehr und das Haar fühlt sich leer an heisst nachlegen.

Und beim Gel auch sparsam?

Das ist die eine Ausnahme, da nimm lieber etwas mehr. Den harten Cast knetest du hinterher wieder aus, das geht immer. Eine Definition, die beim Nassen fehlt, bekommst du im Trockenen nicht mehr hinein.

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Füchsische Grüsse, Diana 🦊


Diana Fux, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für leise und vielseitige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für selbständige Frauen. Du kannst dein Fach, und trotzdem hängt es an einer Stelle. Du bist halt einfach zu nah dran.

Du machst schon viel. Ich schaue von aussen drauf und sage dir, was davon wirklich trägt, statt dass du noch mehr vom Falschen tust. Hier stehen Beiträge übers Business und Beiträge über Haare und Öle. Das ist kein Durcheinander, das ist dieselbe Frau: die, die alles allein macht und für alle sorgt ausser für sich.

Du weisst nicht, was davon für dich gerade dran ist? Dann melde dich, ich antworte selbst. Kontakt →

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.


Was hat's bei dir ausgelöst?

Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen, alles willkommen. Schreib mir was dich bewegt hat. Genau das macht aus einem Artikel ein echtes Gespräch.

Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

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