Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Man kann nicht mit und nicht ohne – die ehrlichste Wahrheit über Social Media als Selbständige

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Du sitzt am Sonntagabend, machst die App auf, und spürst sofort diesen kleinen Stich, oder. Die Views sind gesunken, du weisst nicht so genau warum, und im Kopf ist schon wieder die Frage was die anderen jetzt denken. Ich kenn das ja von innen, und ich sag dir gleich was ich darüber gelernt hab.

Denn hier ist die Wahrheit über die kaum jemand ehrlich spricht: Social Media als Selbständige ist eine Sache die man nicht mit und nicht ohne kann. Und das ist keine Schwäche von dir, das ist eine Systemfrage.

Neulich hab ich einen Post gelesen der mich still gemacht hat

Jemand schrieb, sie sei monatelang weg gewesen von Instagram, habe sich deutlich besser gefühlt ohne die App auf dem Handy, sei jetzt aber trotzdem wieder zurück. In anderer Form, vorsichtiger, aber zurück. Und sie schrieb auch, dass ihr die Verbindung gefehlt habe, die Community, die echten Menschen die da unterwegs sind.

Diese Bewegung kenne ich auch. Ich hab die App auch schon mal vom Handy gelöscht, drei Tage Ruhe gehabt, und dann das Handy wieder eingerichtet, weil mein Business eben auch davon lebt was dort passiert. Beim ersten Öffnen war wieder dieses fahle Gefühl da, beim zweiten schon etwas weniger, bis ich gemerkt hab: ich brauch halt eine andere Form dafür.

Man kann nicht mit Social Media. Und man kann auch nicht ohne.

Man kann nicht mit Social Media wenn man selbständig ist und nicht ausschliesslich über Blog und Newsletter gefunden werden will. Und man kann eben auch nicht ohne, weil dort die Menschen sind, die Gespräche, das Lebendige. Die Plattform gibt und nimmt zur gleichen Zeit, und genau das macht sie so anstrengend. Du fühlst dich besser ohne, und du vermisst trotzdem die Verbindung. Beides stimmt. So ist das eben.

Das Problem ist eigentlich nicht die Plattform. Das Problem ist, dass die meisten von uns schon lange gelernt haben, ihren Wert am Verlauf der Zahlen abzulesen. Sinken die Views, sinkt das Selbstvertrauen, und der innere Kritiker fängt an zu reden. Gerade bei Pinterest seh ich das oft, da werden die Pins perfekt gemacht, jedes Detail sitzt, und trotzdem trägt das erst in Monaten, weil Pinterest halt nach einer ganz anderen Logik funktioniert. Wer das nicht weiss, denkt sofort sie mache etwas falsch, oder.

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Leise Sichtbarkeit ist kein Trostpreis

Ich höre ja oft den Unterton, leise hiesse zu wenig, zu vorsichtig, nicht genug gewollt. Für mich ist es eigentlich das Gegenteil. Leise Sichtbarkeit heisst, ich nutze Social Media dort wo es mich trägt, und ich gehe dort raus wo es mich treibt. Mein Tag hängt nicht davon ab wie viele Likes ein Post bekommt, mein Content läuft auch weiter wenn ich im Auto sitze oder Geburtstag bei der Familie habe. Das ist nicht weniger Sichtbarkeit, das ist andere Sichtbarkeit, eine die mit meinem Leben zusammenpasst.

Aus der Krux wird eine Lösung

Und ja, das braucht ein System dahinter. Genau da wird aus der Krux eine Lösung. Wenn dein Tag nicht mehr an der Tagesform der Plattform hängt, sondern an einer Struktur die auch dann läuft wenn du müde bist, dann darfst du Social Media wieder mögen, ohne dich von ihr abhängig zu machen. Mit System leichter umsetzen, leise sichtbar bleiben, und am Ende gebucht werden, weil sichtbar sein eben die Voraussetzung dafür ist dass dich überhaupt jemand findet.

Das Schöne ist, du musst dafür nicht perfekt werden. Du gehst mit der guten Version raus, bleibst sichtbar, und schärfst später mit dem was du unterwegs lernst. Optimieren kannst du sowieso erst, wenn schon etwas draussen ist und du echte Reaktionen hast. Die perfekte Version in deinem Kopf trifft nie auf die Welt, und sie hilft niemandem, am wenigsten dir.

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Dein Takeaway

Du darfst Social Media gleichzeitig mögen und anstrengend finden, das ist kein Widerspruch und kein Zeichen dass du es falsch machst. Bau dir eine Form die mit deinem Leben zusammenpasst, nutze die Plattform wo sie dich trägt, und miss deinen Wert nicht an der Tagesform der Views. Heute kannst du schon damit anfangen, indem du eine einzige Sache rausschickst die nur gut genug ist, statt auf den perfekten Moment zu warten.

Füchsische Grüsse, Diana 🦊

Heisst leise Sichtbarkeit, dass ich weniger posten soll?

Nein. Es heisst, dass du dort postest wo es dich trägt, in deinem Rhythmus, ohne dass dein Selbstwert an der Tagesform der Views hängt. Manchmal ist das mehr, manchmal weniger, aber immer in einer Form die mit deinem Leben zusammenpasst.

Was mache ich, wenn meine Views plötzlich sinken?

Erst mal nichts Überstürztes. Gerade bei Pinterest sind Schwankungen normal, weil die Plattform nach einer langsamen Logik arbeitet und Inhalte oft erst nach Monaten richtig tragen. Sinkende Zahlen sind selten ein Zeichen dass du etwas falsch machst, oft sind sie einfach der Rhythmus der Plattform.

Brauche ich Social Media überhaupt, wenn ich einen Blog und Newsletter habe?

Du kannst sehr weit kommen mit Blog und Newsletter allein. Aber die meisten von uns vermissen irgendwann die direkte Verbindung, die Gespräche, das Lebendige. Es geht nicht um entweder oder. Es geht darum, Social Media so einzusetzen dass es dich trägt statt treibt.

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Diana Fux, Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen. Ich helfe dir, Muster zu erkennen, Chaos zu ordnen und endlich umzusetzen, was du schon längst weisst.

Nicht mit mehr Theorie. Sondern mit einem ehrlichen Blick auf das, was bei dir wirklich dran ist.

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Was hat's bei dir ausgelöst?

Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen, alles willkommen. Schreib mir was dich bewegt hat. Genau das macht aus einem Artikel ein echtes Gespräch.

Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

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