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Ich hab KI ausprobiert. Und dann wieder aufgehört. Bis ich das hier gemacht habe.
Wahrscheinlich kennst du den ersten Teil. Du hast ChatGPT geöffnet, einen Text reingeworfen, das Ergebnis gelesen und gedacht: das klingt nach niemandem. Du hast Claude probiert, hattest kurz Hoffnung, der Stil war ein bisschen näher, aber immer noch nicht deins. Du hast drei Reels gesehen, einen Blog gelesen, vielleicht sogar ein Webinar geschaut. Und dann hast du das Tab geschlossen und gedacht: vielleicht ist das doch nichts für mich.
Genau da war ich auch. Acht Monate lang. Ich habe alle paar Wochen probiert, jedes Mal kurz Hoffnung gehabt, und jedes Mal wieder zugemacht, weil mein Stil verloren ging. Bis ich vor zwei Wochen einen einzigen Schritt anders gemacht habe. Das ist meine Aufbau-Geschichte. Ohne grosses Konzept, ohne Plan, mit einer Kursänderung mitten im Spaziergang.
Warum ich KI ausprobiert habe und wieder aufgehört
Ich habe nicht aufgehört, weil KI nicht funktioniert. Ich habe aufgehört, weil ich es falsch herum benutzt habe. Ich habe geprompted, korrigiert, neu geprompted, korrigiert, und am Ende des Vormittags hatte ich einen Text, der klang wie eine Coachin aus Düsseldorf, aber nicht wie ich. Drei Stunden für einen Newsletter, der schlechter war als der, den ich in vierzig Minuten selbst geschrieben hätte.
Mein Fehler war, ich habe KI wie einen Texter behandelt, dem ich Briefings gebe. Aber KI ist nicht ein Texter. KI ist ein Echo. Wenn du nichts reingibst was nach dir klingt, kommt nichts raus, was nach dir klingt. Und genau das hatte ich nicht: meine eigene Stimme schriftlich, an einem Ort, den die KI lesen kann.
Was ich gemacht habe, als ich wiedergekommen bin
Vor zwei Wochen habe ich beim Spaziergang zu einer Kundin gesagt: «Eigentlich müsste ich Claude einfach mal alles erzählen, was ich weiss. Dann könnte das System für mich denken.» Wir haben gelacht. Eine Stunde später habe ich angefangen, und es war kein Witz mehr.
Ich habe mich für einen Nachmittag hingesetzt, eine Notion-Datenbank geöffnet und angefangen, mein Business aufzuschreiben. Wer meine Zielgruppe ist, wie ich schreibe, was ich glaube, welche Themen ich nie anfasse, welche Wörter ich nie benutze, welche Sätze typisch sind. Eine Wissensbasis, in der Wort für Wort steht was Claude wissen muss, um wie ich zu klingen.
In den ersten drei Tagen habe ich nur Wissensbasis gebaut. Keinen einzigen Output, keinen Skill, keinen Workflow. Nur Klärung. Wer bin ich, wie klinge ich, was ist mir wichtig. Das ist der Schritt, den die meisten überspringen. Und genau der ist der entscheidende.
Du willst nicht zwei Wochen alleine bauen, sondern den Schritt-für-Schritt-Plan mitnehmen?
Im KI-System «Mit KI arbeiten ohne dich zu verlieren» liegt genau das drin: meine Wissensbasis-Struktur, die ersten Skills, der Aufbau-Plan. Damit du nicht ausprobierst und aufgibst, sondern beim ersten Mal landest.
Was nach den drei Tagen Wissensbasis kam
Am vierten Tag habe ich den ersten Skill gebaut: einen Newsletter-Workflow. Ich gebe ein Stichwort, Claude generiert einen Entwurf auf Basis der Wissensbasis, ich verfeinere. Was vorher zwei Stunden pro Newsletter dauerte, dauert jetzt 30 Minuten. Und der Newsletter klingt nach mir, nicht nach einer durchschnittlichen Marketing-Frau.
In Woche zwei kamen die nächsten Skills: Blogartikel, LinkedIn-Posts, Pinterest-Pin-Texte, Instagram-Captions. Jeder Skill ist auf meinen Stil zugeschnitten, nicht auf allgemeine Vorlagen. Das Ergebnis liest sich nicht nach «irgendwer», sondern nach mir, nur schneller geschrieben.
Heute ist mein KI-Notion-System mein zentrales Arbeitssystem. Nicht perfekt, ich passe jede Woche etwas an. Aber lebendig. Es trägt mich, statt mich auszuhebeln. Und genau das ist der Unterschied zwischen «KI ausprobiert und aufgehört» und «KI nutzen ohne sich zu verlieren».
Was du daraus mitnehmen kannst, auch ohne das ganze System
Du musst nicht 14 Tage bauen. Aber du musst die Reihenfolge respektieren. Erst Klärung, dann Skill. Erst Stimme, dann Output. Wenn du das umgekehrt machst, landest du wieder bei «das klingt nach niemandem» und gibst nach drei Versuchen auf.
Schreib dir auf, bevor du das nächste Mal Claude öffnest: drei Sätze zu deiner Zielgruppe, drei Sätze zu deinem Stil, drei Wörter die du nie sagen würdest. Wirf das in den Chat. Dann frag nach deinem Newsletter. Du wirst den Unterschied beim ersten Output spüren.
Du erkennst dich im «KI ausprobiert und aufgegeben», willst diesmal anders rangehen?
Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, an welchem Punkt du gerade stehst und ob ein KI-System für deine Phase Sinn macht oder erst mal ein anderer Schritt dran ist. 15 Minuten, kostenlos, kein Verkauf.
Dein Takeaway
Wenn du KI schon einmal ausprobiert und wieder aufgehört hast, lag es vermutlich nicht an der KI. Es lag daran, dass du keine Wissensbasis hattest, in der deine Stimme stand. KI ist ein Echo. Was du reingibst, klingt zurück. Bau dir erst die Stimme schriftlich, dann den Skill, dann den Workflow. In der Reihenfolge. Genau das ist «das hier», das ich gemacht habe.
Klare Grüsse, Diana
Brauche ich Claude, oder geht das auch mit ChatGPT?
Das Prinzip funktioniert mit beiden. Ich nutze Claude, weil mein Stil dort näher rauskommt und der Umgang mit längeren Wissensbasen besser ist. ChatGPT geht auch, du musst nur akzeptieren, dass du mehr in jedem einzelnen Prompt mitliefern musst, weil das System weniger im Hintergrund mitdenkt.
Wie viel Text muss in die Wissensbasis?
Genug, dass du beim Drüberlesen denkst: «ja, das bin ich». Bei mir sind das ungefähr 15 Seiten, aufgeteilt in Zielgruppe, Stimme, Werte, Themen, Tabu-Wörter, typische Sätze. Du kannst klein anfangen, drei Seiten, und Woche für Woche ergänzen.
Verliere ich meine Stimme, wenn die KI für mich schreibt?
Nur wenn du keine Wissensbasis hast. Dann übernimmt die KI ihren generischen Default. Wenn du eine Wissensbasis hast und sie jede Woche ergänzt, bleibt deine Stimme das Steuerrad. Die KI ist der Motor. Das Steuerrad bist du.
Was war der entscheidende Schritt, den die meisten überspringen?
Drei Tage Wissensbasis bevor du den ersten Skill baust. Die meisten wollen sofort einen Newsletter-Workflow, weil das nach «Effizienz» aussieht. Aber ein Workflow ohne Wissensbasis ist ein Ergebnis, das nach niemandem klingt. Erst Klärung. Dann Skill. Dann Tempo.
Wie lange hat das gedauert bis es lief?
14 Tage von leerem Notion zu funktionierendem Newsletter-, Blog- und Pinterest-Workflow. Davon waren die ersten 3 Tage komplett Wissensbasis ohne Output. Tag 4 war der erste Skill. Ab Woche 2 kamen die nächsten Formate dazu. Heute, einige Monate später, passe ich noch wöchentlich an.
Noch nicht bereit für ein eigenes KI-System, aber willst dranbleiben?
Jeden Montag eine Sache zum Mitnehmen, kurz, klar, ohne Cheerleading. So bekommst du mit wie ich denke und arbeite, ohne selbst gleich loszubauen. Zum Montags-Impuls →

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