Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Wie warm ist eigentlich dein Wasser?

Pinterest-Pin mit dem Text «Wie warm ist eigentlich dein Wasser?»

Ich wasche mir seit über dreissig Jahren die Haare. Und hab es trotzdem nie richtig gelernt.

Das ist so eine Sache, über die niemand redet, weil alle davon ausgehen, dass man das halt kann. Man steht seit dem Kindergarten unter der Dusche, was soll man da schon falsch machen.

Eine ganze Menge, wie sich rausgestellt hat. Und das Ärgerliche ist: nichts davon kostet Geld. Ich hätte jahrelang bessere Haare haben können, ohne einen Franken mehr auszugeben, wenn mir irgendwer diese sieben Sachen gesagt hätte.

Erst mal schauen, wo bei dir was klemmt?
Der Anwendungs-Check fragt genau diese sieben Handgriffe ab. Es gibt kein richtig und kein falsch, er zeigt nur, wo man zuerst hinschaut. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Zum Anwendungs-Check →

Eins: die Temperatur

Ich hab richtig heiss geduscht. Nicht warm, heiss. Weil es sich gut anfühlt und weil ich dachte, das macht sauberer.

Macht es nicht. Es fühlt sich nur sauberer an, und hinterher kommt schneller wieder etwas nach. Von allen sieben Punkten ist das der, der bei mir am meisten ausgemacht hat, und der einzige, der schon beim nächsten Duschen wirkt.

Lauwarm reicht. Es ist unangenehmer und es funktioniert besser, das ist leider oft so.

Zwei: die Menge

Mehr Schaum ist nicht mehr Wirkung. Ich hab jahrelang gedacht, je mehr desto besser, und dabei einfach nur mehr weggespült.

Was tatsächlich zählt, ist, dass das bisschen, das du nimmst, wirklich überall hinkommt. Eine haselnussgrosse Menge, in den Händen mit etwas Wasser aufgelöst, statt einen Klecks direkt auf den Kopf.

Drei: die Reihenfolge

Shampoo gehört auf die Kopfhaut. Nicht in die Spitzen.

Ich hab es früher andersrum gemacht, weil die Längen ja trocken aussahen und ich dachte, die brauchen es am nötigsten. Falsch herum. Die Kopfhaut ist die Stelle, an der etwas passiert, die Längen kriegen ab, was auf dem Weg nach unten mitkommt, und das reicht ihnen völlig.

Kein Schwein hat mir das je gesagt. Es ging jahrelang nie darum, keine Firma hat gesagt: zuerst die Kopfhaut. Und jetzt siehst du auf einmal überall Serum.

Erst mal in Ruhe schauen, was ich mit den Haaren mache?
Auf meiner Haar-Seite liegt alles an einem Ort: der Shop, das Quiz, meine Geschichte und was ich über die einzelnen Serien denke.

Zur Haar-Seite →

Vier: das Ausspülen

Länger, als du denkst. Deutlich länger.

Das war bei mir der zweitgrösste Punkt, und der langweiligste. Ich hab abgespült, bis es sich sauber anfühlte, und das war jedes Mal zu früh. Was übrig bleibt, sitzt auf der Kopfhaut, und da fängt vieles an, was man später dem Produkt anlastet.

Faustregel bei mir: wenn ich denke, jetzt reicht es, spüle ich nochmal so lange.

Fünf, sechs, sieben: Handtuch, Trocknen, Abstände

Das Handtuch. Nicht rubbeln, drücken. Rubbeln macht bei feinem Haar genau das, wogegen man hinterher eine Kur benutzt.

Das Trocknen. Nicht auf der heissesten Stufe und nicht direkt am Ansatz. Ich föhne oben kühler und schneller, und die Längen kriegen den Rest.

Die Abstände. Verlängern geht, aber langsam. Von jeden Tag auf jeden zweiten, drei Wochen halten, dann weitersehen. Zwei Anläufe mit grossen Sprüngen hab ich abgebrochen, weil ich nach vier Tagen aussah, als hätte ich im Zelt gewohnt.

Warum ich das aufschreibe, obwohl ich Produkte verkaufe

Weil es ehrlich ist. Von diesen sieben Punkten kostet keiner etwas, und wenn du sie umsetzt und danach zufrieden bist, hast du nichts von mir gebraucht.

Genau so soll es sein. Ich hab keine Lust, einen auf Hochglanz zu machen, und ich hab auch keine Lust, jemandem etwas zu verkaufen, der stattdessen einfach kühler duschen müsste.

Damit es gesagt ist: ich bin Markenpartnerin bei MONAT, und wenn du über meinen Link bestellst, verdiene ich mit. Meine Arbeit daran ist die Beratung, vorher und nachher, und die ist mir ehrlich gesagt lieber als der Bestellknopf. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren, ich hab ja nur meine eigenen Haare. Ich zeig dir den Weg, und auf dem stehst du nicht mehr allein. Wenn nach den sieben Punkten noch etwas offen ist, reden wir über Produkte. Vorher nicht.

Zum Mitnehmen:
Kühler waschen, weniger nehmen, Shampoo auf die Kopfhaut statt in die Spitzen, und länger ausspülen als es sich richtig anfühlt. Vier Handgriffe, null Franken, und sie wirken vor dem nächsten Produkt.

Du willst sehen, was es überhaupt gibt, ohne dass dir jemand hinterherläuft?
Auf «MONAT für dich» steht in Ruhe erklärt, welche Linie wofür gedacht ist und was die Marke anders macht.

MONAT für dich ansehen →

Häufige Fragen zum Haarewaschen

Wie warm sollte das Wasser sein?

Bei mir lauwarm statt heiss. Ich habe jahrelang richtig heiss geduscht, weil es sich gut anfühlt und ich dachte, es macht sauberer. Von allen sieben Punkten war das der mit dem grössten Effekt, und er kostet nichts.

Wie viel Shampoo nehme ich?

Ungefähr haselnussgross, in den Händen mit etwas Wasser aufgelöst, statt einen Klecks direkt auf den Kopf. Mehr Schaum ist nicht mehr Wirkung, ich habe jahrelang einfach nur mehr weggespült.

Wie lange muss ich ausspülen?

Länger, als es sich richtig anfühlt. Meine Faustregel: wenn ich denke, jetzt reicht es, spüle ich nochmal so lange. Reste sitzen auf der Kopfhaut, und dort fängt vieles an, was man später dem Produkt anlastet.

Handtuch rubbeln oder drücken?

Drücken. Rubbeln macht bei feinem Haar genau das, wogegen man hinterher eine Kur benutzt.

Warum schreibst du das, wenn du Produkte verkaufst?

Weil keiner dieser sieben Punkte etwas kostet. Wenn du sie umsetzt und danach zufrieden bist, hast du nichts von mir gebraucht, und genau so soll es sein. Über Produkte reden wir erst, wenn danach noch etwas offen ist.

Mehr in dieser Richtung?
Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Haaren, Ölen und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Kein Business, keine Strategie.

Zum Selbstfürsorge-Blog →

Füchsische Grüsse, Diana 🦊


Diana Fux, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für leise und vielseitige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für selbständige Frauen. Du kannst dein Fach, und trotzdem hängt es an einer Stelle. Du bist halt einfach zu nah dran.

Du machst schon viel. Ich schaue von aussen drauf und sage dir, was davon wirklich trägt, statt dass du noch mehr vom Falschen tust. Hier stehen Beiträge übers Business und Beiträge über Haare und Öle. Das ist kein Durcheinander, das ist dieselbe Frau: die, die alles allein macht und für alle sorgt ausser für sich.

Du weisst nicht, was davon für dich gerade dran ist? Dann melde dich, ich antworte selbst. Kontakt →

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.


Was hat's bei dir ausgelöst?

Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen, alles willkommen. Schreib mir was dich bewegt hat. Genau das macht aus einem Artikel ein echtes Gespräch.

Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert