Ein paar Worte von mir, bevor du startest
Jenny und ich sind uns in den letzten Monaten immer wieder begegnet, und je öfter wir reden, desto mehr merke ich, wie ähnlich wir ticken. Wir hatten sogar im selben Jahr unseren Burnout. Ich musste schmunzeln, als mir das auffiel, weil es so vieles erklärt.
Wenn du gerade nur noch funktionierst, abends völlig erschöpft bist und insgeheim das Gefühl hast, dich selbst irgendwo verloren zu haben, seit du Mutter geworden bist, dann lies bis zum Schluss. Jenny schreibt darüber so ehrlich, wie ich es selten irgendwo lese. Genau deshalb wollte ich ihren Text bei mir haben. Hier ist ihre Geschichte.
— Diana 🦊
Soll ich dir die Wahrheit sagen? Als meine Tochter 2020 zur Welt kam, dachte ich, ich weiß, was auf mich zukommt. Schließlich haben das x-Millionen Frauen vor mir auch bereits geschafft. Zudem hatte ich mich vorbereitet. Ich hatte Bücher gelesen. Mir selbst Checklisten gebaut. Mich mit dem Thema „Geburt“ auseinandergesetzt. Das Kinderzimmer vorbereitet, alles besorgt, was ich brauchte, und mir meinen neuen Alltag vorgestellt. Ich war bereit.
Und dann – war alles anders. Nicht schlimmer. Nicht schlechter. Einfach echter. Ehrlicher. Und viel, viel anstrengender, als ich es mir jemals vorgestellt hätte.

Der Moment, der alles verändert hat
Mein Weg zu dem, was ich heute tue, hat nicht mit der Geburt meiner Tochter angefangen. Er hat viel früher begonnen – mit vierundzwanzig, als ich erste depressive Episoden erlebt habe und zum ersten Mal wirklich verstanden habe: Mentale Gesundheit ist kein Luxus. Sie ist die Basis für alles.
2016 kam dann der Burnout. Und auch wenn dieser Moment alles andere als schön war, er hat mich dazu gebracht, mich tiefgreifend mit persönlicher Entwicklung auseinanderzusetzen. Mit mir. Mit meinen Grenzen. Mit dem, was ich wirklich brauche und was mir im Alltag guttut.
Und dann – 2020 – wurde ich Mama. Und plötzlich war ich mittendrin in dem Zwiespalt, den so viele Frauen kennen: Ich wollte eine gute Mutter sein. Und gleichzeitig wollte ich Jenny bleiben. Aber beides gleichzeitig? Das fühlte sich einfach unmöglich an.
Überfordert. Erschöpft. Und so unendlich allein damit. Mitten im Corona-Lockdown
Ganz ehrlich? Ich war von Anfang an überfordert. Meine Tochter hat ein wildes, starkes Wesen – und ich konnte ihre Bedürfnisse zu Beginn einfach nicht deuten. Sie schrie. Ich versuchte alles. Und manchmal wusste ich nicht mehr weiter.
Das Stillen klappte nicht so, wie ich es wollte – und das hat mich emotional viel mehr belastet, als ich zugeben wollte. Ich hatte das Bild einer Mama im Kopf, die das alles hinbekommt und dabei ruhig und gelassen ist. Und ich war so weit davon entfernt.
Dazu kam: Ich wollte es in vielem anders machen, als ich es selbst erlebt hatte. Dieser innere Druck war manchmal kaum auszuhalten. Ich habe angefangen, ein Coaching zu machen. Und ich habe gelernt – langsam, Schritt für Schritt – mich nochmals mit mir in der Rolle als Mama auseinanderzusetzen. Das hat mich wirklich verändert.

Von da an hat sich vieles verschoben. Ganz langsam, in kleinen Schritten.
Was sich verändert hat – und warum es keine große Revolution war
So ging es immer weiter. Ein nächster großer Stresspunkt für mich war, wenn die Kita anrief – „Sie müssen Ihre Tochter abholen“ – und von einer Sekunde auf die nächste der ganze Tagesplan wegbrach, dann saß ich da und dachte: Wie machen das andere Mamas bloß?
Es war nicht die große Veränderung über Nacht. Es waren kleine Stellschrauben, an denen wir als Eltern schraubten. Zusätzlich waren es viele kleine Pausen. Ein Spaziergang. Sport. Manchmal einfach die Füße hochlegen und gar nichts tun. Klingt banal? Ist es jedoch nicht.
Ich habe angefangen zu verstehen, wie das kindliche Gehirn sich entwickelt. Warum meine Tochter in bestimmten Situationen so reagiert, wie sie reagiert. Und dieses Wissen hat noch einmal alles verändert. Ich bin ruhiger geworden. Empathischer. Nicht weil ich perfekt bin – sondern weil ich mehr verstehe.
Ich durfte lernen, zu reflektieren, statt zu reagieren. Zu schauen: Woran hat es gelegen? Was kann ich verändern? Das ist der Unterschied, den Selbstfürsorge und Resilienz im Alltag machen.
Was ich heute weiß – und was ich dir mitgeben möchte
Der Schlüssel zur Veränderung liegt in dir. Nicht in einem perfekten System. Nicht in einem Wundermittel. In dir und in dem, was du bereit bist, anders zu machen.
Und das bedeutet nicht, dass du dein Leben auf den Kopf stellen musst. Ein kleiner Schritt. Eine kleine Veränderung im Alltag, und die regelmäßig. Das reicht, um etwas Echtes zu bewirken. Denn dein heutiger Alltag muss nicht so bleiben.
Was ich heute tue, und für wen es gedacht ist
Heute begleite ich Mamas, die genau da sind, wo ich als Jenny mal war: Im Funktionsmodus und erschöpft. In meinen Räumen bringe ich Mütter in Kontakt, sich zu öffnen und von ihren Struggles zu berichten. Was dabei geschieht? Echte Verbundenheit von Frauen, weil wir Mamas letztendlich alle irgendwie in ähnlichen Booten sitzen.
Und ganz ehrlich, genau deshalb mache ich das alles. Weil überall das Bild der perfekten, gelassenen Mama hängt und nirgends die ehrliche Wahrheit steht, wie schwer es wirklich ist. Genau dieses Schweigen ist es, was uns Mütter so allein fühlen lässt. Und das will ich brechen.
Ich arbeite wertschätzend und auf Augenhöhe. Was ich dir nicht geben kann, sind irgendwelche Wundermittel. Denn die beste Lösung steckt bereits in dir – ich helfe dir nur dabei, sie zu finden. Doch dafür musst du bereit sein, hinzuschauen und Dinge in deinem Alltag verändern zu wollen.
Create your Motherhood → ihr 1:1 Coaching-Paket, ganz individuell auf dich und deine Situation zugeschnitten.
Messenger Coaching → eine Session für ein konkretes Thema, danach vier Wochen Begleitung per WhatsApp, Telegram oder Signal.
Workshops & Vorträge → für Mamas, die lieber in der Gruppe arbeiten.
Audio-Produkt (coming soon) → für unterwegs, im Alltag, genau dann, wenn du es brauchst. Melde dich für Jennys Newsletter an und du bekommst als Erste Bescheid, wenn es soweit ist.
Bist du bereit für deinen ersten Schritt?
Wenn du gerade nickst und denkst „Das bin ich“, dann bist du bei mir genau richtig. Schau gerne auf meiner Website vorbei, stöbere durch meine Angebote, und wenn du magst, buche dir ein erstes, unverbindliches Gespräch. Ich freue mich auf dich.
Über Jenny Macholdt
Jenny Macholdt begleitet als Mama-Mentorin Mütter, die im Funktionsmodus stecken und sich selbst verloren haben, zurück zu sich, mit echtem Austausch auf Augenhöhe statt Hochglanz-Ratschlägen. Mehr über sie und ihre Arbeit auf moms4moms.de.
Und wenn du hier bei mir weiterlesen willst
Dieser Beitrag war ein Gastbeitrag von Jenny. Wenn du dich beim Lesen erkannt hast, weil du neben Familie auch noch ein Business jonglierst und einfach nicht ins Tun kommst: genau dafür bin ich da. Starte mit dem Business-Fundament in 10 Tagen (kostenlos) oder schau ins Klartext-Kollektiv, wenn du nicht mehr allein dranbleiben willst. 🦊
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