Diana Fux
Umsetzungs-Mentorin für selbständige Frauen · diana-fux.com

Ich will endlich anfangen, aber ich weiss nicht womit.

Ich will endlich anfangen, aber ich weiss nicht womit.

Du willst dieses Jahr wirklich anfangen. Und stehst dann vor zweihundert Fläschchen und machst wieder gar nichts.

Es ist September, die Tage werden kürzer, du spürst, dass die Energie in den nächsten Monaten weniger wird, und du hast dir vorgenommen, diesmal was zu tun. Du hast schon von ätherischen Ölen gehört, fühlst dich vage angesprochen und gleichzeitig erschlagen von der Menge an Informationen.

Du brauchst keine zwanzig Öle. Du brauchst keine Esoterik-Versprechen. Und du brauchst kein perfektes Wissen über Aromatherapie, um anzufangen.

Was du brauchst, ist ein Einstieg, der klein genug ist, dass du ihn durchhältst. Wer mit weniger anfängt, bleibt länger dabei als wer alles auf einmal will.

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Warum der Herbst der beste Startpunkt ist, und nicht der Januar

Im Sommer brauchen die meisten Frauen nichts. Lange Tage, Sonne, Bewegung draussen, das passt von selbst. Im Herbst kippt das. Die Tage werden kürzer, die Energie sinkt, und der Alltag verlangt plötzlich mehr, als er im Juli verlangt hat.

Genau darin liegt der Vorteil. Öle hängen sich am besten an konkrete Übergänge: morgens hochfahren, wenn es draussen noch dunkel ist. Abends runterkommen, wenn der Kopf nicht aufhört. Im Herbst gibt es diese Übergänge zum ersten Mal wieder deutlich.

Und die Rechnung dahinter ist simpel: Wenn du im September oder Oktober anfängst, hast du bis Weihnachten zwei bis drei Monate Routine eingespielt. Du gehst in den schwersten Teil des Winters mit etwas rein, das schon läuft, statt es im Januar zu suchen, wenn du mitten in der Erschöpfung steckst.

Das ist ein Timing-Vorteil, den du jedes Jahr neu haben kannst. Und der Januar ist der schlechteste Startpunkt von allen, weil du dann gleichzeitig anfangen und durchhalten sollst.

Drei Wege anzufangen, vom kleinsten zum grössten

Erster Weg: ein Öl, eine Anwendung. Such dir die eine Sache aus, die dich gerade am meisten stört, und häng genau ein Öl daran. Eine Anwendung, drei Wochen, jeden Tag. Nicht mehr.

Zweiter Weg: zwei Öle, kombiniert. Wenn du etwas mehr willst, nimm ein Zitrusöl für den Tag und ein entspannendes für den Abend. Zitrone oder Orange, dazu Lavendel. Diese zwei decken den grössten Teil der typischen Anwendungen ab. Mehr brauchst du im ersten Monat nicht.

Dritter Weg: ein kleines Starter-Set. Manche Hersteller bieten Sets mit drei bis fünf Basis-Ölen zu einem reduzierten Preis an. Das ist günstiger als drei Einzelflaschen und gibt dir Spielraum zum Ausprobieren, ohne dass du dich vorher entscheiden musst.

Wenn du wissen willst, welche Öle überhaupt in Frage kommen: die zehn Basis-Öle, mit denen fast jede anfängt.

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Der Grund, warum es im November wieder einschläft

Fast nie liegt es am Öl. Es liegt daran, dass die Anwendung an nichts hängt und die Flasche am falschen Ort steht.

Erste Regel: stell die Öle dorthin, wo du sie benutzen willst. Nicht in eine Kiste im Schrank, sondern an den Ort, an dem der Moment stattfindet. Lavendel aufs Nachtkästchen. Pfefferminze an den Schreibtisch. Zitrone neben den Diffuser.

Zweite Regel: häng die Anwendung an etwas, das du sowieso machst. Lavendel vor dem Zähneputzen. Pfefferminze beim ersten Hinsetzen am Schreibtisch. Zitrone bei der ersten Tasse Kaffee. Dann musst du dir nichts Neues merken, du hängst es an etwas Altes.

Beides klingt banal. Beides ist der Unterschied zwischen einer Routine, die im November noch läuft, und drei Fläschchen, die im Regal verstauben.

Und wenn der Winter kommt, wechselt die Auswahl

Der Herbst ist die Umstellungszeit. Ab November kommt etwas dazu, das es vorher nicht gab: trockene Heizungsluft, dunkle Morgen, Erkältungssaison. Dann ändert sich bei mir nicht die Menge, sondern die Auswahl.

Was dann bei mir im Regal steht, habe ich hier aufgeschrieben: im Winter brauch ich andere Öle als im Herbst.

Was ich dazu ausdrücklich nicht sage

Ich beschreibe, was ich selbst mache. Ich sage nicht, wogegen etwas hilft, und ich gebe keine Anwendungsempfehlung. Das gehört zu Menschen mit medizinischer Ausbildung, und ich habe keine.

Was ich sagen kann: Öle sind hochkonzentriert, und hochkonzentriert heisst kleindosiert. Mehr ist hier eher schlechter, nicht besser. Wenn du unsicher bist, frag jemanden, der das fachlich beurteilen kann.

Zum Mitnehmen:
Der Herbst ist der beste Startpunkt, weil du bis Weihnachten zwei bis drei Monate Routine drin hast. Fang mit einem Öl an, einer Anwendung, drei Wochen. Stell die Flasche dorthin, wo du sie brauchst, und häng die Anwendung an einen Moment, den es sowieso gibt. Mehr Strategie braucht es nicht, und der Januar ist der schlechteste Zeitpunkt von allen.

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Häufige Fragen zum Einstieg im Herbst

Welche ein bis zwei Öle eignen sich für den Einstieg?

Viele starten mit einem Zitrusöl wie Zitrone oder Orange und einem entspannenden Öl wie Lavendel. Eines für den Tag, eines für den Abend. Weniger ist hier mehr.

Warum soll ich im Herbst anfangen und nicht im Januar?

Weil du dann bis Weihnachten zwei bis drei Monate Routine drin hast und den schwersten Teil des Winters mit etwas erreichst, das schon läuft. Im Januar müsstest du gleichzeitig anfangen und durchhalten, und das ist der schwerste Weg.

Muss ich Öle innerlich einnehmen, damit sich etwas tut?

Nein. Für den Start reichen das Aroma und die äussere, verdünnte Anwendung völlig aus. Alles Weitere gehört in fachliche Hände, nicht in einen Blogartikel.

Wie lange dauert es, bis ich einen Unterschied bemerke?

Das ist sehr individuell. Gib jedem Öl mindestens drei Wochen konsequente Anwendung, bevor du urteilst. Regelmässigkeit schlägt Menge: ein Öl täglich bringt dir mehr als zehn Öle einmal.

Woran erkenne ich gute Öle?

Seriöse Hersteller geben Anbau, Reinheitstests und die genaue botanische Bezeichnung an. Wenn auf der Flasche nur «Aromaöl» steht, ist es meistens synthetisch und für mehr als Raumduft nicht gedacht.

Was tue ich, wenn ich nach drei Wochen nichts merke?

Dann war es vielleicht das falsche Öl für deinen Bedarf oder die falsche Anwendungsform. Probier ein anderes oder eine andere Form, statt komplett aufzugeben.

Mehr in dieser Richtung?
Im Selbstfürsorge-Blog sammle ich alles, was mit Ölen, Haaren und kleinen Ankern im Alltag zu tun hat. Kein Business, keine Strategie.

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Füchsische Grüsse, Diana 🦊


Diana Fux, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für leise und vielseitige Frauen

Diana Fux

Ich bin Diana, Umsetzungs- und Mut-Mentorin für selbständige Frauen. Du kannst dein Fach, und trotzdem hängt es an einer Stelle. Du bist halt einfach zu nah dran.

Du machst schon viel. Ich schaue von aussen drauf und sage dir, was davon wirklich trägt, statt dass du noch mehr vom Falschen tust. Hier stehen Beiträge übers Business und Beiträge über Haare und Öle. Das ist kein Durcheinander, das ist dieselbe Frau: die, die alles allein macht und für alle sorgt ausser für sich.

Du weisst nicht, was davon für dich gerade dran ist? Dann melde dich, ich antworte selbst. Kontakt →

Muster erkennen. Chaos ordnen. Klar entscheiden. Umsetzen.


Was hat's bei dir ausgelöst?

Zustimmung, Widerstand, Fragezeichen, alles willkommen. Schreib mir was dich bewegt hat. Genau das macht aus einem Artikel ein echtes Gespräch.

Ich freue mich von dir zu lesen. 🦊

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